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Berufliche Oberschule Ingolstadt
Staatliche Fachober- und Berufsoberschule

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Mit ihrer Präsentation zur Fragestellung, wie die Antimatsch-Tomate „Flavr-Savr" gentechnisch hergestellt wird, bewies die Schülerin Aurora Rama der 13. Klasse der FOSBOS Ingolstadt mit Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ ihr Können beim Länderfinale von „Jugend präsentiert“ und qualifizierte sich damit für das Bundesfinale. Deutschlands größter Präsentationswettbewerb kürt jährlich bundesweit die besten naturwissenschaftlich-mathematischen Präsentationen. Insgesamt hatten sich mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Wettbewerb beteiligt.

Aurora gewinnt zudem die Teilnahme an einem intensiven Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern der Forschungsstelle Präsentationskompetenz der Universität Tübingen. Zusammen mit weiteren 23 Schülerinnen und Schülern aus Bayern zieht sie nach dem erfolgreichen Länderfinale ins Bundesfinale ein, das im September in Berlin stattfindet.

Das Länderfinale in Bayern fand auch in diesem Jahr pandemiebedingt online statt. Die besondere Herausforderung für die Teilnehmenden bestand darin, das eigens gewählte Thema in sechs Minuten mit ausschließlich digitalen Medien zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler reichten ihre Präsentationen online als Video ein. Eine Jury aus Lehrkräften sowie Rhetorikexpertinnen und -experten wertete die Videos dann aus.

 „Jugend präsentiert“ ist eine bundesweite Bildungsinitiative der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog und der Universität Tübingen. Als „Jugend präsentiert“-Schule nutzt die FOSBOS Ingolstadt die Methoden von „Jugend präsentiert“. Die Förderung der Präsentationskompetenz ist fest in allen Jahrgangstufen verankert und trägt so dazu bei, die Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft zu machen.


                                                                                                          

                                                                                                                                                                                                                                                                  OStRin Kathrin Bührle



Der FOSBOS Ingolstadt wurde am 29.03.2022 eine sehr große Ehre zuteil. Auf Einladung der Fachschaft Englisch besuchte der US-Generalkonsul in München, Timothy Liston, die Schule für ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der 13. Jahrgangsstufe. Zunächst berichtete Herr Liston in einem kurzen Vortrag von seinem Werdegang, stellte sein diplomatisches Amt vor und unterstrich die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft. Dabei ging er nicht nur auf die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland ein, sondern auch auf die Zusammenarbeit der USA mit dem Freistaat Bayern. Er veranschaulichte diese vielförmige Partnerschaft anhand einiger Beispiele aus den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt sowie Ausbildung und Studium. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler mit dem Generalkonsul ins Gespräch kommen und stellten viele Fragen zu seinem Aufgabengebiet, seiner früheren diplomatischen Arbeit in Vietnam sowie zu aktuellen politischen Themen. Dabei verging die Zeit wie im Flug, aber Herr Liston nahm sich selbst nach Ende der Veranstaltung noch Zeit, um einige Fragen der Teilnehmenden in persönlichen Gesprächen zu beantworten. Insgesamt war die Veranstaltung aufgrund der Möglichkeit, sich auf Englisch mit einem hochrangigen Diplomaten zu unterhalten, ein großartiges Erlebnis. Die spannenden Themen werden in den zukünftigen Englischstunden weiter vertieft werden, sodass alle anwesenden Schülerinnen und Schüler von den Eindrücken und der anregenden Konversation noch lange profitieren.

                                                                               

                                                                                                                                                                                                                                                                            OStR Martin Holzer
© Meet US - Programm

Im offenen Austausch sprachen die Schülerinnen und Schüler der Klasse FT12d im Rahmen des Dialogs seitens der Bildungsinitiative German Dream am 14. Februar über IHRE elementaren Werte, über ihre Erfahrungen und Zukunftsvisionen. Auch Erlebnisse von Diskriminierung und Rassismus blieben dabei nicht außen vor!

Mit Hilfe von Tablets führte die Klasse online das Gespräch mit den Moderatoren Melina und Minos von German Dream sowie deren Wertebotschafter Shai Hoffmann. Shai nennt sich selbst Sozialaktivist, da er mit äußerst kreativen Ideen wie dem Demokratiebus den Kontakt zu den verschiedensten Menschen sucht, um im Gespräch mit ihnen Werte wie Toleranz, Respekt und Empathie ins Bewusstsein zu rücken und erfahrbar zu machen.

Gemeinsam sammelten wir zunächst die drei Werte, die jedem am wichtigsten sind: Freiheit, Aufmerksamkeit, Respekt und Dankbarkeit wurden häufig genannt.

An der Frage, was ist Freiheit und was bedeutet Freiheit für euch, entzündete sich eine rege Diskussion: Freiheit bedeute nicht nur lapidar die Freiheit, tun und lassen zu können, was man will. Freiheit bedeute in erster Linie, über seinen Körper bestimmen zu können, wie man möchte. Wenn Frauen über ihren Körper bestimmen könnten, wie sie es für richtig hielten, dann gebe es auch gesellschaftliche Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern und somit Freiheit. Erinnert wurde in dem Zusammenhang an die Einschränkung von Frauenrechten in Polen seitens einer Schülerin. Gleichheit der Menschen und Chancengleichheit für alle Menschen waren immer Schlagworte, die in diesem Dialog fielen. Zur Frage, ob eine Frauenquote ein Lösungsweg der Zukunft sein und eine Emanzipation der Gesellschaft von oben bewirken könne, wurde in der Klasse unterschiedlich bewertet. Eine durch eine Frauenquote an die Macht gekommene Dame nehme man in einem DAX-Vorstand nicht ernst, erst wenn sie diese Position aus eigener Kraft erlangen würde, würde man ihr mit Respekt und Achtung begegnen – so die These auf der einen Seite. Der Referent Shai hielt dagegen, dass man die Strukturen erst einmal mit einer Frauenquote durchbrechen müsse, um feministische Führungsstile zu etablieren.

Die Moderatoren von German Dream Minos und Melina sowie Shai verstanden es, durch ihre sehr einfühlsame und aufmerksame Art zu vermitteln, wie Begegnungen gelingen können, aber auch wie man mit unangenehmen Erfahrungen der Ausgrenzung und Abwertung umgehen kann: mit Ruhe und Achtsamkeit, mit Höflichkeit und Respekt. Diese Ebenen der Verständigung sollten nicht verlassen werden, selbst wenn man die Werte unserer Gesellschaft mit Worten zu verteidigen sucht und sich gegen herabwürdigende Äußerungen wehren müsse.

Resümierend schloss die Moderatorin mit den Worten aus dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, Art. 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
                                                                                                 


                                                                                                                                                                                                                                                                   OStRin Melanie Funk

„DIE RAUTE" ist ein Preis der Hanns-Seidel-Stiftung, welcher seit 2010 die Arbeit von Schülerzeitungsredaktionen auszeichnet. Aufgrund der Coronapandemie wurde jedoch die für 2020 geplante Preisverleihung auf den 20.12.2021 verschoben. Nach erfolgreicher Prämierung durfte auch unsere Schülerzeitung, der „Insider", an der Preisverleihung in München teilnehmen. Nach den Eröffnungsreden des Stiftungsvorsitzenden Markus Ferber und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach wurden die 17 Preisträger der rund 80 eingereichten Zeitungen vorgestellt. An dem Wettbewerb nahmen Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und berufliche Schulen aus ganz Deutschland teil. Im Rahmen des Wettbewerbs gibt es drei Kategorien, die jeweils für jede Schulart ausgezeichnet werden:

  • Journalistischer Einzelbeitrag
  • Kreativität und Gestaltung
  • Informationsvielfalt

Zusätzlich werden auch zwei Sonderpreise für Online-Schülerzeitungen verliehen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 5.100 €, welches auf je 300 € pro Sieger aufgeteilt wird. Der „Insider“ gewann hierbei in der Kategorie Informationsvielfalt mit der Ausgabe „Time for change".

Urteil der Jury:

„Die Leserschaft kann sich hier über relevante und aktuelle Themen informieren. Die Redaktion deckt vielfältige Bereiche ab, wie beispielsweise Politik, Geschichte oder auch Digitalisierung, aber auch jugendrelevante Themen wie Mode, Kreatives oder Fotografie werden behandelt. Der Inhalt wird unterstützt durch viele Fotos und Bilder, die das Geschriebene gut untermalen.“

Unsere Redaktion bedankt sich herzlich für diese Anerkennung! Auch für das Jahr 2021/2022 werden wir weiterhin unser Bestes geben!

                                                        


                                                                                                                                                                                                                    Antonia Galster (FS13b) und Leonie Dörr (FS12b)

                                                                                                                                                                                                                    Fotos: Hanns-Seidel-Stiftung München


 

Buchstabenbattle – das kennt man aus dem Fernsehen. Poetry Slam ist mehr!

Es ist das Spiel mit Worten, mit Reimen, mit Rhythmus, es ist ein Auseinanderklabüstern von Begriffen, Sätzen, Phrasen und Redewendungen, ein Betrachten und Abwägen von Aussagen, die man einfach so sagt – und noch viel mehr.

Den Schülerinnen, die sich teils wöchentlich, teils alle zwei Wochen mit mir treffen, um sich kreativ auszudrücken, geht es um den tieferen Sinn. Sie hinterfragen, sie legen den Finger in die Wunde und sie scheuen es nicht, Kritik zu üben an Politik, an Gesellschaft oder an Personen im engeren Kreis. Das macht für sie Poetry Slam aus! Es ist nicht nur Unterhaltung, nicht nur seichte Berieselung wie eine Art Hintergrundmusik. Sie legen an sich und an die Kunst einen höheren Anspruch.

                                                 

Es ist Kunst, keine Frage, was diese talentierten jungen Frauen mir hier regelmäßig vortragen. Denn das ist das wesentliche Kennzeichen des Poetry Slam: Es geht um den Vortrag. Entscheidend ist die Art des Präsentierens, die Lautstärke, die Geschwindigkeit und Modulation. Es kann ein Flüstern sein, ein anschwellendes Crescendo mit folgendem Decrescendo oder ein beharrendes, nachdrückliches Betonen mit bewusstem Setzen von Pausen. Im Zentrum stehen der Rhythmus und der Reim.

Deshalb ist es wichtig, diese Texte vorzutragen. Sie sind nicht zum Lesen gedacht. Gedruckt geht ein großer Wirkungseffekt verloren.

Leider hatten wir noch keine Gelegenheit, das Potenzial dieser Schülerinnen auf der Bühne zu präsentieren. Der in der Fronte angesetzte Poetry-Slam-Abend der Ingolstädter „Brüllaffen“ fiel pandemiebedingt leider aus. Hier hätten sie die Gelegenheit gehabt, sich auf der Bühne zu erproben und zu entfalten. Glück hatten wir hingegen, als wir im Herbst eine Veranstaltung des Theaters in Präsenzform besuchen durften: den Next-Generation-Poetry-Slam-Abend, der hier regelmäßig von Pauline Füg und Tobias Heyel angeboten wird. Dieser findet seitdem nur online statt.

                                                                                                                                                                                                                                                                     OStRin Melanie Funk


Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Ingolstadt sammeln Weihnachtspakete für die Hilfsorganisation Regens Wagner Hohenwart.


Auch dieses Jahr sind die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Ingolstadt zu Weihnachten ihrer Tradition nachgegangen und haben eine Aktion ins Leben gerufen, damit jede Klasse einen Beitrag zum Fest der Liebe für andere Menschen leisten konnte. Diese sollte den Kindern und Jugendlichen des Regens Wagner Hohenwart zugutekommen.


                                                                   

Zahlreiche Klassen haben sich an der Aktion beteiligt und mit großer Leidenschaft Weihnachtskartons und -karten gebastelt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. 54 Pakete, gepackt mit Buntstiften, Malbüchern, Süßigkeiten und vielem mehr, sind dabei zusammengekommen.

                                                                   

Pünktlich zu Weihnachten, am 23. Dezember, hat sich die SMV aufgemacht, um die Geschenke zu übergeben. Aufgrund der Coronapandemie war es leider nicht möglich, die Pakete persönlich den Kindern und Jugendlichen zu überreichen. Die Heimleitung hat die SMV aber herzlichst in Empfang genommen und ist von so viel Engagement überwältigt gewesen.




                                                                                                                                                                                                                                                                    Karolin Frank


Gebannt und gefesselt waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse FT12d von den Ausführungen des Herrn Münzner (Kripo-Beamter in Ingolstadt). Cannabis (THC und CBD), Kräutermischungen, Heroin, Kokain, Amphetamine, Speed und einiges mehr standen am 24. Januar auf der Tagesordnung. Provokant oder realistisch (?) konstatierte er zunächst nüchtern, dass die 12. Klässler, die hier vor ihm sitzen, mit Cannabis o.ä. sicherlich bereits Erfahrung hätten und sich hier als wissend fühlen mögen. Selbst wenn dem so sei, so hatte er nun die Aufmerksamkeit aller.

Im Mittelpunkt stand hierbei die Frage nach der Legalisierung von Cannabis. Die Klasse hatte sich im Herbst 2021 intensiv mit den vielfältigen Für- und Wider-Argumenten beschäftigt und äußerte den Wunsch nach mehr Informationen, um zu einem klareren Standpunkt zu kommen. Gelegenheit, sich über die Positionen des Polizei-Beamten Gedanken zu machen, gab es reichlich. Herr Münzner nahm kein Blatt vor den Mund und berichtete hautnah aus seiner langjährigen Diensterfahrung: Warum greift man zu Cannabis oder zu einem der anderen Rauschmittel, was verspricht sich der Konsument davon, wie schnell gerät man in die Suchtfalle usw. Authentisch konnte er von Einzelschicksalen berichten, deren „Drogenkarriere“ tragisch endete: Schul- oder Studienabbruch, Kriminalisierung, Prostitution, bis hin zum Tod.

Ganz offen resümierte er, dass eine Legalisierung von Cannabis die Polizei einerseits entlasten würde, aber dass ganz andere Probleme in der Gesellschaft entstehen würden, die letztlich auf die Sozialsysteme zukommen. Denn harmlos sei Cannabis sicher nicht. Anschaulich schilderte er an individuellen Schicksalen, wie der Konsum dieses „Grases“ die Persönlichkeit verändern und Lebenswege zerstören kann. Da Cannabis eine Einstiegsdroge sei, könne man in dem Zusammenhang die Gefahr weiterer Drogen nicht außer Acht lassen. Aus vielerlei Gründen sei er gegen eine Legalisierung. Auch die ständig herangezogene Parallele zum berauschenden Alkohol lasse er nicht gelten. Aus der Gefahr des gesellschaftlich akzeptierten und leicht zugänglichen Alkohols könne nicht gefolgert werden, dass man eine weitere Droge zum freien Verkauf freigebe. Der Alkohol führe jährlich zu Tausenden von Toten und generiere Millionen Suchtkranke. Ein weiteres Problem solle sich eine Gesellschaft nicht schaffen.

In vielen Detailinformationen klärte er die Klasse über die derzeit rechtliche Lage diverser Rauschmittel auf, über die Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung und deren Folgen. Die Grenze von 100g des Besitzes von Cannabis beurteilte er äußerst kritisch: Dies habe dazu geführt, dass der THC-Gehalt je 100g stetig gestiegen sei und damit die Gefährdung des Konsumenten.

Im Fokus stand immer der Einzelne: Die Schülerin, der Schüler sah sich stets der Frage ausgesetzt: Wieso nimmt man ggf. Rauschmittel, was möge man sich - zu dem Zeitpunkt - davon versprechen und welche Folgen und Gefahren ergeben sich hieraus für einen selbst, aber auch für andere!

Eine zentrale Botschaft richtete er an die Klasse – eindringlich und aufrüttelnd: Bringe niemals einen anderen in Gefahr! Selbst wenn man irgendwie in Besitz einer noch so vermeintlich harmlosen Droge gekommen sein solle, gib niemals etwas an andere, keinem Freund, keiner Freundin, keinem Partner, keiner Partnerin. Wenn diese Person es nicht überlebt, wirst du deines Lebens nicht mehr froh!

Am Ende verabschiedete Ralf Münzner sich mit dem Gruße, man solle sich bitte - dienstlich betrachtet - nicht wiedersehen.

                                                                                                                                                                                                                                                       OStRin Melanie Funk

                                                                                                                                                                                                                                                       Klassenleitung FT12d



                                                                          

                                                                                                                                                                                                                                                       



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