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Berufliche Oberschule Ingolstadt
Staatliche Fachober- und Berufsoberschule

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Beim alljährlich von der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgerichteten Schülerzeitungs-Wettbewerb „Blattmacher“ erhielt unsere Schülerzeitung „Insider“ den ersten Preis. Damit ist der „Insider“ in den Club der Besten aufgenommen, der durch die SZ und die Nemetscheck-Stiftung besonders gefördert wird.
Trotz der schwierigen Bedingungen ist es den Teilnehmern des Wahlfachs „Schülerzeitung“ gelungen unter dem Motto „TIME FOR CHANGE“ den Blick auf ganz unterschiedliche Veränderungen zu richten. Im Heft wurde anlässlich der Gründung des Schultyps FOS vor 50 Jahren auf die eigene Schulgeschichte zurückgeblickt. Durch die Corona-Pandemie erhielt das Motto besondere Aktualität und spiegelt auch die ersten Erfahrungen mit Lockdown und homeschooling wider.

Die Preisverleihung fand diesmal coronagerecht online statt. So erfuhren wir durch ein 45-minütiges Video von unserer Platzierung. Die Redaktion freute sich sowohl über das Geschenkpaket und besonders über den Geldpreis.
„Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“
Siddharta Gautama Buddha


Emsiges Treiben auf den Christkindlmärkten, stimmungsvolle Musik am Kinderkarussell, verlockender Duft von Bratwürsten und gerösteten Mandeln, funkelnde Lichterketten an den Weihnachtsbuden – all das ist dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Auch der alljährliche Weihnachtbasar der FOSBOS Ingolstadt kann nicht in seiner gewohnten, traditionsreichen Form stattfinden. Trotzdem hat es sich die Schulfamilie unter dem Motto „Moments of Joy“ zur Aufgabe gemacht, weihnachtliche Stimmung verbreiten zu wollen. Die Projektreihe startet mit einer kleinen Nikolausaktion, deren Erlös Wirbelwind Ingolstadt e.V. zugutekommt. Der gemeinnützige Verein wurde 1992 gegründet und ist Träger einer Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt, die Betroffene, Angehörige und Fachleute berät. Gerade in diesen schweren Zeiten ist jene Form der Hilfe von immenser Bedeutung.

Auch sollen diejenigen auf der Welt unterstützt werden, die noch mehr mit der Corona-Krise zu kämpfen haben als die Menschen in Deutschland. Dazu hat sich die SMV der FOSBOS Ingolstadt etwas Besonderes überlegt: „Schuhkartons für TATI“.

TATI steht für Technical and Agricultural Training Institute und ist eine Berufsschule für Jugendliche und junge Erwachsene in Juja/Kenia. Sie wurde von den Rotary Clubs Weißenburg und Roth zusammen mit den Dominikanerschwestern 2013 gegründet und wird seither unterstützt. Eine solche Schule ist von großer Wichtigkeit, da die Arbeitslosenquote in Kenia sehr hoch ist. Mit dem Erlernen von Berufen wie Schneider, Friseur, Schreiner, Schlosser erhalten die Jugendlichen und deren Familien eine Perspektive. Daher auch der Slogan von TATI: „Turning dreams into realities“.

Neben der Ausbildung der Jugendlichen ist die Schule zudem Arbeitgeber für 31 Angestellte. Derzeit ist die Einrichtung jedoch geschlossen und die Schulfamilie muss um ihre Existenz bangen. So soll durch das Befüllen von Schuhkartons mit nützlichen und schönen Dingen ein „Moment of Joy“ an Schüler, Lehrer und Angestellte der Schule gesendet werden. „Das Schuhkarton-Projekt ist eine Herzensangelegenheit von uns, da es gerade in diesen schwierigen Zeiten wichtiger denn je ist, Zuversicht zu verbreiten und Menschen in Not einen Moment der Freude zu schenken“, erklären die Mitglieder der SMV. Auch der Schulleiter Erich Winter ist über die herausragende Teilnahme der Klassen sehr erfreut: „Wir sind stolz, solch engagierte Schülerinnen und Schüler an unserer Schule zu haben.“ Da direkter Kontakt mit dem Personal vor Ort besteht, ist auch sichergestellt, dass die Kartons ankommen.

Anknüpfend an das Projekt „Schuhkartons für TATI“ findet am 16.12.2020 eine digitale „Lichterstunde“ ab 17:00 Uhr statt. Diese wird durch Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Ingolstadt mit weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und selbst verfassen Texten untermalt. Den musikalischen Rahmen hierzu gestaltet die hauseigene Schulband.  

Anmerkung:
Wir machen darauf aufmerksam, dass unsere Initiative nicht mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ von Samaritan’s Purse e. V. in Verbindung steht. Wir sprechen daher von „Schuhkartons für TATI“, um eine Verwechslung auszuschließen. Mehr Informationen über die Original-Aktion finden Sie hier: www.weihnachten-im-schuhkarton.org.

Eine gelungene Präsentationstechnik und die Fähigkeit, Wissen und Ideen an andere verständlich und überzeugend weiterzugeben, gehören zu den zentralen Kompetenzen des schulischen und beruflichen Alltags. Die Berufliche Oberschule Ingolstadt ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern mit ihrem Projekt „Jugend präsentiert“, diese Schlüsselkompetenzen durch gezielte Übungen zu erwerben und zu verbessern. „Aufgrund der Tatsache, dass einer gelungenen Präsentationstechnik sowohl im Studium als auch im Berufsleben eine immer größere Bedeutung zukommt, ist dieses Projekt für unsere Schülerinnen und Schüler ein tolles Angebot, schon frühzeitig Übung und Sicherheit im Präsentieren zu erlangen“, meint Schulleiter OStD Erich Winter.


Die Inhalte und die konkrete Umsetzung dieses Projekts vermögen in so hohem Maße zu begeistern, dass der FOSBOS Ingolstadt beim Bundesfinale 2020 von „Jugend präsentiert“ der Status „Jugend präsentiert“-Schule verliehen wurde.

Schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte und unterstützendes Material bei der Erstellung von Präsentationen für Schülerinnen und Schüler sind nur beispielhafte Maßnahmen des Projekts. Die Multiplikatorinnen StRin Kathrin Bührle, StRin Katharina Fuchs und StRin Julia Schwimmer schaffen mit einem neu zusammengestellten Methodentraining ab diesem Schuljahr noch weitere Anreize. Mit der Möglichkeit der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb von „Jugend präsentiert“ bietet sich für die Schülerinnen und Schüler außerdem die Chance, nicht nur notwendige „soft skills“ für ein erfolgreiches Präsentieren zu erlangen.

 

„Jugend präsentiert“ wird übrigens von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Kooperationspartner der Stiftung bei „Jugend präsentiert“ ist Wissenschaft im Dialog, eine Initiative der deutschen Wissenschaftsorganisationen, die sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland engagiert.

Mehr dazu unter: www.jugend-praesentiert.de

StRin Kathrin Bührle

 

Die innere Uhr – auch circadianer Rhythmus genannt – ist die Fähigkeit, seine physiologischen Vorgänge und das Verhalten mit dem 24-Stunden-Rhythmus der Erdumdrehung zu synchronisieren.

Die persönlichen Vorlieben des Schlaf-Wach-Rhythmus werden von vielen äußeren Faktoren beeinflusst. Um die innere Uhr an die Umweltbedingungen anzupassen, nutzen die Menschen Zeitgeber wie z.B. Licht, Temperatur und Nahrungsaufnahme. Aber der Taktgeber ist auch genetisch bedingt. Jeder Mensch kann genetisch gesehen dem Chronotyp „Eule“, „Lerche“ oder „Mischtyp“ zugeordnet werden. Es gibt verschiedene Arten genetischer Variationen im menschlichen Genom. Zu diesen zählen auch die VNTRs; dies sind Wiederholungen eines bestimmten DNA-Sequenzmotivs. Diese kann man sich zunutze machen, um den genetischen Chronotypen zu ermitteln. Besitzt man vier Wiederholungen eines bestimmten Gens, so zählt man genetisch zur Eule, bei fünf Wiederholungen zur Lerche. Der Mischtyp besitzt auf einem Allel vier, auf dem anderen fünf Wiederholungen.


Die Schülerinnen und Schüler des Seminars „Eule oder Lerche? Wer zwitschert bei dir?“ wagten an einem Dienstag im November den genetischen Test, um herauszufinden, welcher Chronotyp sie sind. Die Seminargruppe und die Lehrerinnen der Fachschaft Biologie untersuchten ihre eigene DNA mit Hilfe der gentechnischen Möglichkeiten, die mit Unterstützung der Firma AMGEN und von der Professur für Fachdidaktik Life Science (Technische Universität München) bereitgestellt wurden.

Ausgestattet mit coolem, biotechnologischem Equipment und einer großen Portion Neugier wurde der Chemie-Übungsraum zur Forschungsstätte: Mit PCR-Cyclern, Agarose-Gelen und Elektrophorese-Kammern waren sowohl die Seminaristinnen und Seminaristen als auch die Lehrerinnen ihrer inneren Uhr auf den Fersen.

… und das Ergebnis?


Auch wenn nun so manch ein Schüler seinen Eulen-Typ bestätigen konnte, so kann dies leider nicht als Entschuldigung bei morgendlichen Verspätungen vorgebracht werden.

StRin Kathrin Bührle

 

Am 19.10.2020 stand für das Seminar 18 am Vormittag und für das Seminar 19 am Nachmittag jeweils eine von der Lehrkraft Dr. Ingrid Kurth organisierte Bibliotheksführung in der Medizinischen Fachbibliothek am Klinikum Ingolstadt auf dem Programm, um in Vorbereitung auf die Erstellung der Seminararbeit wichtige Hinweise zur Literaturrecherche zu erhalten.

Die Leiterin der Bibliothek, Frau Dipl. Bibliothekarin K. Kohlmann, stellte die beiden Hauptabteilungen Patientenbibliothek und Fachbibliothek mit einem Bestand von 4000 respektive 9000 Exemplaren vor. Sie wies zudem darauf hin, dass Patienten auch auf den Stationen in der Klinik mit Büchern versorgt werden, nicht nur in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie.

Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die Räumlichkeiten der Bibliothek geführt und erkannten, nach welchem System der Buchbestand aus den einzelnen medizinischen Fachdisziplinen geordnet ist. Insbesondere wies Frau Kohlmann darauf hin, dass neben der Literatur für Ärzte auch sehr viele Lehrbücher für medizinische Ausbildungsberufe vorgehalten werden, ausgerichtet auf die Fachbereiche des Berufsbildungszentrums am Klinikum. 


Die Schülerinnen und Schüler wurden anschließend in den Raum mit PC-Arbeitsplätzen geführt, in dem Frau Kohlmann ihnen über eine kurze Präsentation beispielhaft die Literatursuche zu einem konkreten medizinischen Thema über die Plattformen Google Scholar und Livivo vorstellte.

Dazu gehörten u.a. auch wichtige Hinweise zur Stichwortauswahl, Qualität der Quellen bzw. Wissenschaftlichkeit, zu Bezugsmöglichkeiten und eventueller Kostenpflichtigkeit der Artikel.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler über Modalitäten der Ausleihe informiert worden waren, machten sie auch gleich regen Gebrauch davon. Viele waren bereits beim Rundgang auf Literatur gestoßen, die zu ihren Seminarthemen passt. Ein individueller Besuch in der Bibliothek wurde den Schülerinnen und Schülern zu den allgemeinen Öffnungszeiten angeboten, wobei Frau Kohlmann nochmals betonte, gerne für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen.

Im Rahmen eines Arbeitsauftrags haben die Kursteilnehmer in den darauffolgenden Tagen einen kurzen Bericht über die Inhalte der Führung abgegeben und eine Bewertung vorgenommen, inwieweit sie für ihre Seminararbeit nützlich war und wie sie ihre weiteren Arbeitsschritte beeinflusst.

Dr. Ingrid Kurth

Am Mittwoch, den 29. Juli 2020 standen unsere knapp 830 (!) Abiturientinnen und Abiturienten im Mittelpunkt: Die heiß ersehnten Abiturzeugnisse wurden in einem coronabedingt zwar kleinen, aber dennoch feierlichen Rahmen überreicht.
Ein beeindruckender ökumenischer Abschlussgottesdienst in der prachtvollen Kirche Maria de Victoria, ein wahrlich feierlicher Festakt im Stadttheater mit Bestenehrung, ein freudiges Überreichen der Abiturzeugnisse in der Schule und zum Abschluss ein schönes Fest im Pauseninnenhof der Schule mit der Möglichkeit, bei leckerem Essen und kühlen Getränken nochmals ein paar vergnügliche Stunden mit den ehemaligen Klassenkameraden und Lehrkräften zu verbringen. Auf all das konnten sich die Abiturientinnen und Abiturienten der Beruflichen Oberschule Ingolstadt in den vergangenen Schuljahren freuen. Die COVID-19-Pandemie, die das Schuljahr zu einem äußerst denkwürdigen werden ließ, verhinderte leider einen solch schönen Ablauf der Abiturfeier. Dennoch war es der FOSBOS Ingolstadt ein sehr großes Anliegen, unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzregeln den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten das Abiturzeugnis dennoch in einem feierlichen Rahmen zu überreichen. Das eigens erstellte Hygienekonzept sah hierfür unter anderem einen Schichtbetrieb vor. Unter Wahrung des Abstandsgebots und der Maskenpflicht kamen die einzelnen Klassen – überwiegend zu unterschiedlichen Zeiten und in der Regel aufgeteilt in zwei Klassenzimmern – zusammen, um in Anwesenheit einer Begleitperson das Zeugnis in Empfang zu nehmen. Nach der Begrüßung durch die jeweiligen Klassenleiter und deren Stellvertreter konnten die Abiturientinnen und Abiturienten anhand einer von Frau Stefanie Landgraf mit viel Liebe zum Detail erstellten Retrospektive das Schuljahr 2019/2020 nochmals Revue passieren lassen. In dieser wurden all die „Champions“ nochmals gewürdigt, es wurde auf die vielen Highlights in den vergangenen Schuljahren zurückgeblickt, aber auch auf all die Besonderheiten eingegangen, die das Corona-Virus für den Unterricht, die Abiturvorbereitung und die Prüfungen selbst hervorgerufen hat. Am Schluss dieser Retrospektive durften natürlich Grußworte und Glückwünsche des Schulleiters OStD Erich Winter nicht fehlen. Im Anschluss daran war es nun soweit: Die Lehrkräfte verteilten die Abiturzeugnisse und freuten sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern. Es ist sehr erfreulich, dass trotz der Herausforderungen, welche die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten infolge der Pandemie zu meistern hatten, auch in diesem Schuljahr wieder einige sehr hervorragende Leistungen erzielt wurden. So gelang es drei Schülerinnen und Schülern, die Traumnote von 1,0 zu erreichen. Diese und viele weitere beeindruckende Leistungen wurde in besonderer Weise mit zusätzlichen Preisen gewürdigt. Zum Abschluss verabschiedeten die Klassenleiter und deren Stellvertreter die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten mit zukunftsweisenden Worten.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich mit den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten über den erreichten Erfolg und wünscht ihnen alles Gute für den weiteren Lebensweg und beste Gesundheit.

Anmerkung: Bei dem Bild handelt es sich um eine selbst erstellte Collage, bestehend aus vielen Einzelbildern. Es wurde also jederzeit das Abstandsgebot und die Maskenpflicht eingehalten.


 

 

 

 

Bei dem Jugendmedientag handelt es sich um einen digitalen Informationstag für tausende Schülerinnen und Schüler deutschlandweit. Dieser wird durch die ARD veranstaltet und fand am Dienstag, den 10. November 2020 als Webkonferenz statt. Auch die FW11a  und die BT 12c der FOSBOS Ingolstadt waren dabei!  


Via Liveübertragungen wurden interaktive Web-Talks mit Experten und Workshops zu spezifischen Medienthemen angeboten. Die Schüler und Lehrkräfte konnten aktiv an der Konferenz teilnehmen, indem sie über die Chatfunktion von BigBlueButton mit den Medienprofis diskutierten, über menti.com Abstimmungen vornahmen oder gar eigene memes kreierten. Dieses Veranstaltungsformat wurde in der aktuellen Lage genutzt, um die Ansteckungsgefahr zwischen Teilnehmern und Veranstaltern zu verringern.

(Melanie Funk und Ilse Stadler)

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