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Berufliche Oberschule Ingolstadt
Staatliche Fachober- und Berufsoberschule

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Besuch der Ausstellung „Anssichtssache“ im Medizinhistorischen Museum Ingolstadt

Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts zum Thema Menschenwürde besuchten zwei Kurse der FOS12 mit Frau Scharfe die Ausstellung „Ansichtssache“ im Medizinhistorischen Museum Ingolstadt. Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung sind menschliche Präparate, die historische Praktiken der Medizin veranschaulichen. Dies eröffnete den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie in verschiedenen Epochen mit dem menschlichen Körper umgegangen wurde und inwiefern dabei die Würde des Einzelnen gewahrt oder verletzt wurde.

Die teils herausfordernden Exponate regten die Klasse dazu an, über heutige ethische Standards nachzudenken und historische Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Besonders bemerkenswert war die Erfahrung, wie unterschiedlich die Betrachtung eines Präparats ausfallen kann – je nachdem, ob der Fokus etwa auf wissenschaftlicher Neugier, gesellschaftlichen Normen oder dem Respekt vor den Verstorbenen liegt.

Im Anschluss an den Rundgang nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil. Dort schlüpften sie in verschiedene Rollen und bewerteten die Ausstellung aus rechtlicher, wirtschaftlicher, ethischer und moralischer Perspektive. Diese multiperspektivische Betrachtung förderte nicht nur das Verständnis für die komplexen Herausforderungen moderner medizinethischer Diskussionen, sondern zeigte auch, dass die Wahrung der Menschenwürde stets von verschiedenen Interessen und Blickwinkeln beeinflusst wird.

Am Ende des Workshops wurde deutlich, dass der Besuch weit über eine reine Museumsführung hinausging: Die Schülerinnen und Schüler gewannen ein vertieftes Bewusstsein dafür, wie wichtig eine verantwortungsvolle und sensible Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Geschichte ist – sowohl in der Medizin als auch im gesellschaftlichen Miteinander.

Text und Bild: Larissa Scharfe, OStRin




Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Rückblick auf die Nachhaltigkeitsausstellung

Im Rahmen des Weihnachtsbasars gestaltete das Team "Umweltschule" einen thematischen Ausstellungsraum, der Besucherinnen und Besucher zur Auseinandersetzung mit zentralen Fragen nachhaltiger Entwicklung einlud. Engagierte Schülerinnen und Schüler übernahmen die Betreuung des Standes und ermöglichten einen lebendigen Austausch aus Information, Dialog und aktiver Beteiligung.

Nachhaltigkeitstag und fachlicher Austausch

Ein Schwerpunkt der Ausstellung lag auf der Aufarbeitung des Nachhaltigkeitstags im Juli 2025. Der Stand entwickelte sich zu einem Ort intensiver Gespräche, an dem die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten unserer Schule sichtbar wurden. Thematisch standen dabei im Mittelpunkt:

  • Klimaschutz: Vertiefung der Inhalte der Klima-Ausstellung „Ewiges Eis“ in Kooperation mit der KU Eichstätt
  • Ernährungsökologie: Zusammenhänge zwischen gesundem Lebensstil und ökologischer Verantwortung
  • Mobilität: Nachhaltige E-Mobilität bei Bahn und Haltestellen – mit Ergebnissen des Wettbewerbs „bahnbrechend 2025“
  • Plastikmüllreduktion: Strategien zur Vermeidung von Einwegmaterialien und zur Förderung wiederverwendbarer Lösungen

Mitmachen und Mitgestalten

Mit der Aktion „Klimawimpel“ von missio wurde ein interaktives Element eingebunden. Besucherinnen und Besucher hielten ihre Wünsche, Ideen und Visionen zum Klimaschutz auf Klimakärtchen fest. Zusammengefügt zu symbolischen Wimpeln machten sie die Anliegen unserer Schulgemeinschaft sichtbar.

Dank und Anerkennung

Der Erfolg der Nachhaltigkeitsausstellung ist vor allem dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Schülerinnen und Schüler zu verdanken. Wir danken den Lehrkräften des Arbeitskreises Nachhaltigkeit für die Planung und Organisation.

Mit dieser Ausstellung wurde das Profil unserer Schule als Ort verantwortungsvollen Handelns und nachhaltiger Entwicklung weiter gestärkt.

Text und Bilder: StR Philipp Wallner

Auf den Spuren von „Laudato Si" - zu Gast beim Bistum Eichstätt

Die Schülerinnen des Seminars „Laudato Si’“ besuchten gemeinsam mit ihrem Lehrer, Herrn Wallner, das Ordinariat Eichstätt, um Einblicke in die Strukturen und die Nachhaltigkeitsarbeit des Bistums zu gewinnen.

Zu Beginn führte die Nachhaltigkeitsreferentin Frau Amon die Gruppe durch die Innenstadt von Eichstätt und machte einen kurzen Abstecher zum sanierten Dom. Anschließend erhielten die Schülerinnen einen Überblick über die zentralen Abteilungen des Ordinariats – vom Rechenzentrum über das Bischofshaus bis hin zur Schulabteilung –, die alle in unmittelbarer Nähe zueinander liegen.

In der Umweltabteilung lernte die Gruppe das Umweltteam kennen und erfuhr, dass die Arbeit nach EMAS-Standards zertifiziert ist und regelmäßige Nachhaltigkeitsaudits umfasst. Der emeritierte Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatte hierfür die Grundlagen gelegt und das Thema Nachhaltigkeit von Anfang an gefördert. Frau Amon überreichte den Schülerinnen ein Exemplar der Enzyklika Laudato si’ und erläuterte deren zentrale Botschaft: Die Bewahrung der Schöpfung richte sich an alle Menschen, nicht nur an Katholiken. Im Anschluss konnten die Schülerinnen gezielte Fragen stellen und erhielten wertvolle Impulse sowie Hintergrundinformationen für ihre Seminararbeiten.

Ein besonderes Highlight war das persönliche Gespräch mit dem ständigen Vertreter des Diözesanadministrators Michael Alberter und Amtschef Thomas Schäfers sowie Frau Amon. Im kleinen Kreis diskutierten die Schülerinnen ökonomische und ökologische Fragestellungen. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Maßnahmen in den Pfarreien oft herausfordernd sind, da diese häufig autonom sowie ehrenamtlich organisiert sind und zudem der Denkmalschutz eine der größten Hürden darstellt. Dennoch zeigen Beispiele wie der Umstieg auf Ökostrom, dass Veränderungen möglich sind, wenn gemeinsam gehandelt wird.

Die Exkursion hat gezeigt: Nachhaltigkeit ist kein abstraktes Konzept, sondern gelebte Verantwortung. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Ordinariat für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke.

Text und Bilder: StR Philipp Wallner


Rückblick auf den digitalen Adventskalender: Ein Fenster zur Schulgemeinschaft

Im Schuljahr 2025/2026 etablierte sich der digitale Adventskalender erneut als wertvoller Ruhepol inmitten der oft turbulenten Vorweihnachtszeit. Pünktlich öffnete sich täglich ein virtuelles Türchen, das die gesamte Schulfamilie über die Plattform schul.cloud mit Impulsen zum Innehalten, Staunen und Reflektieren versorgte.

Charakteristisch für dieses Projekt war der interreligiöse und fachübergreifende Ansatz, der individuelle Einblicke in die Vielfalt unserer Fachschaften bot. Das Spektrum reichte von humorvollen Memes und Rätseln über nachhaltige Dekorationsvorschläge bis hin zu naturwissenschaftlichen Fun-Facts. Auch kreative Bastelanleitungen, Achtsamkeitsübungen sowie Reflexionsimpluse fanden ihren Platz. Zu den besonderen Höhepunkten zählten in diesem Jahr die beliebten Musikschnipsel-Rätsel sowie das bereits als „legendär“ geltende Flötenvideo der Schülerzeitung – jeder einzelne Beitrag stellte ein liebevoll gestaltetes Türchen dar, das den Schulalltag bereicherte.

Ein Projekt dieser Größenordnung lebt vom Mitmachen: Ein aufrichtiger Dank gilt daher allen Akteuren, die den Kalender mit Leben gefüllt haben. Dies umfasst die engagierten Schülerinnen und Schüler der SMV ebenso wie die Lehrkräfte der verschiedenen Fachbereiche, die Schulleitung und die Verwaltung. Ein besonderes Dankeschön gebührt zudem den zahlreichen Abonnentinnen und Abonnenten des Kanals. Trotz der notwendigen freiwilligen Einschreibung in den spezifischen Channel fand das Angebot breite Resonanz. Mit der Nutzung dieses digitalen Formats ging zudem ein wertvoller pädagogischer Nebeneffekt einher: Die aktive Auseinandersetzung mit der Plattform förderte ganz nebenbei die Medienkompetenz innerhalb der Schulfamilie.

Längst hat sich der digitale Adventskalender von einer schönen Tradition zu einem lebendigen Ausdruck unserer Schulgemeinschaft entwickelt. Wir hoffen sehr, dass die täglichen Impulse allen Teilnehmenden Freude bereitet haben, und blicken bereits mit großer Erwartung auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr.

Text und Bilder: StR Philipp Wallner

Eine Reise in die britische Metropole:

 

Vom 22. bis zum 26. September hieß es für 18 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse sowie Frau Finger und Frau Frey: „London calling!“ Unsere Studienfahrt führte uns in die pulsierende Hauptstadt Großbritanniens, wo spannende Tage voller Eindrücke, Erlebnisse und neuer Erfahrungen auf uns warteten.
Kaum angekommen, stürzten wir uns ins Londoner Leben. Die berühmte Underground brachte uns zu den Highlights der Stadt: Big Ben, Buckingham Palace oder der Sky Garden standen ganz oben auf unserer Liste. Aber auch andere Ecken, wie der Camden Market oder Greenwich, wurden von uns neugierig erkundet. Im Tate Modern durften wir im Rahmen eines Workshops moderne Kunst genauer kennenlernen. Wir besuchten außerdem das Natural History Museum, bestaunten das Science Museum und machten einen Abstecher in die National Gallery.
Und die Abende ließen wir gemeinsam in Pubs und im Hostel ausklingen. Die
Am Freitagmittag hieß es dann Abschied nehmen von London – mit vielen Bildern, einigen Souvenirs und vor allem unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck.


Text und Bilder: StRin Teresa Frey und StRin Anne Finger



Auslandspraktikum in Genua (Italien):

 

Sechs Schülerinnen und Schüler sowie Herr Lohmayer starteten die gemeinsame Reise nach Italien. Früh am Morgen trafen wir uns am Hauptbahnhof und erreichten nach einer langen Fahrt mit Bus und Bahn gegen 17:30 Uhr Genua – das Abenteuer konnte beginnen!
Unser Hotel lag zentral in der Altstadt, sodass wir nach dem Einchecken noch einen ersten Spaziergang durch die Gassen Genuas unternehmen konnten. Natürlich durfte ein Stopp bei einer typischen Piadineria nicht fehlen.
Am nächsten Morgen wurden wir unseren Anleiterinnen an den Praktikumsstellen vorgestellt. Jeweils zwei von uns arbeiteten im Kindergarten, in der Grundschule und in der Nachmittagsbetreuung der Deutschen Schule Genua. Schnell wurden wir in den Alltag integriert und konnten trotz kleiner Sprachbarrieren eine gute Verbindung zu den Kindern aufbauen. Besonders beeindruckend war, wie viel Kommunikation auch ohne perfekte Sprachkenntnisse möglich ist – mit Hand und Fuß und viel Herz.
Unsere Aufgaben waren vielseitig: Wir halfen den Kindern bei den Hausaufgaben in Mathe und Deutsch, unterstützten sie bei Bastelarbeiten, verteilten das Mittagessen und sorgten für Aufsicht in den Pausen auf der Terrasse. Besonders schön war es, sich in der Freizeit mit den Kindern zu beschäftigen, ob beim Uno-Spielen oder beim Zuhören, als ein Vater zur Freude aller auf seiner Violine vorspielte. Natürlich gehörte auch das Schlichten kleinerer Streitereien zum Alltag – eine gute Gelegenheit, unsere Geduld und unsere Kommunikationsfähigkeiten zu üben.
Neben dem Praktikum erkundeten wir in unserer Freizeit die Stadt und ihre Umgebung. In der ersten Woche besichtigten wir den alten Hafen, entdeckten kleine Gassen und probierten zahlreiche Pizzerien aus.
Am Samstag machten wir uns gemeinsam mit Herrn Lohmayer auf den Weg nach Boccadasse, einem malerischen Fischerdorf am Stadtrand von Genua. Bei Sonnenschein genossen wir den Ausblick auf das Meer und stärkten uns mit traditionellen Trofie al Pesto. Anschließend ging es weiter nach Nervi, wo wir an der wunderschönen Küstenpromenade spazierten, Schmuck kauften und Eis aßen. Zurück im Hotel verabschiedeten wir uns am Abend von Herrn Lohmayer und begrüßten Frau Mohr.
Am Sonntag fuhren wir mit Frau Mohr nach Santa Margherita Ligure und weiter mit dem Bus ins berühmte Portofino. Nach einem Aufstieg zum Castello Brown wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Meer und den malerischen Ort belohnt. Den Abend ließen wir gemütlich in Camogli ausklingen, wo wir Pizza am Strand bei Sonnenuntergang genossen.
Auch in der zweiten Woche standen viele Highlights auf dem Programm: Wir besichtigten den prunkvollen Palazzo Reale, das zweitgrößte Aquarium Europas sowie das Museum der optischen Illusionen. Ein besonderes Erlebnis war unser Ausflug nach Righi, ein höher gelegenes Viertel von Genua. Da die Zahnradbahn außer Betrieb war, bewältigten wir die zahlreichen Treppenstufen zu Fuß – 40 Minuten bergauf! Belohnt wurden wir mit einem fantastischen Ausblick über die Stadt. Auf dem Rückweg begegneten wir sogar einem Wildschwein.
Am Freitagabend hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und großer Dankbarkeit für diese einzigartige Erfahrung traten wir um 23 Uhr unsere Heimreise an.

Text: Miriam Wasserman und Simon Schuster (FS11d)
Bilder: StRin Karin Mohr


Adventszauber 2025: Musikalische Kurzkonzerte und Interreligiöser Impulse: 

In den ersten drei Dezemberwochen unterbrachen Kurzkonzerte die übliche Vorweihnachtshektik und schufen musikalische Inseln der Ruhe. Trotz Termindrucks und zahlreicher Leistungsnachweise ermöglichten diese Momente ein besinnliches Miteinander und boten sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrkräften eine willkommene Atempause.
Die Konzertreihe umfasste drei Termine, die jeweils vor der zweiten Pause stattfanden. Die Auswahl der Musikstücke deckte ein breites Spektrum ab, das von traditionellem Liedgut wie „Es wird scho glei dumpa“ bis zu klassischen Werken wie „Tochter Zion“ reichte.
Ergänzend zur Musik trugen Schülerinnen und Schüler verschiedener Glaubensrichtungen kurze Reflexionen über Hoffnung und Frieden vor. Diese Impulse verdeutlichten die Weihnachtszeit als verbindendes Element und förderten den gegenseitigen Respekt innerhalb der Schulgemeinschaft.

Die Umsetzung des Projekts basierte auf der Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Dank gilt den beteiligten Musikern und Sprechern, dem Technik-Team sowie Herrn Peters für die musikalische Leitung. Die positive Resonanz aus der Schülerschaft und dem Lehrerkollegium unterstreicht die Bedeutung kultureller Angebote für das Schulklima und das gemeinschaftliche Miteinander.


Text und Bilder: StR Philipp Wallner


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