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Berufliche Oberschule Ingolstadt
Staatliche Fachober- und Berufsoberschule

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Grasse - La Belle Vie

Was will man mehr? Während die anderen in Ingolstadt sitzen, genießen wir in Grasse, Südfrankreich, „la belle vie“. Ein Kopfsprung ins französische Leben! Nach dem Start um 7:00 Uhr kommen wir um halb zwei in Nizza an. Dort übernimmt Madame Morel, eine schnell sprechende Englischlehrerin, und fährt uns in einem Minibus nach Grasse. Nach der abenteuerlichen Fahrt checken wir im Hotel ein – Deko-Überfluss und Baustellenlärm inklusive. Die Zimmer sind sauber, mit Balkon, aber direkt an der Hauptstraße.

Am nächsten Morgen geht es zu den Praktikumsstellen – zu Fuß, da wegen der olympischen Flamme keine Busse fahren. Etwas nervös verteilen wir uns auf Biomarkt, Baumarkt, Kindergarten und verschiedene Geschäfte. Mit unseren holprigen Französischkenntnissen schlagen wir uns durch.

Nach Feierabend heißt es entspannen, bevor wir essen gehen – meistens gut, bis wir auf eigene Faust ein vietnamesisches Restaurant testen. Nach zwei Stunden Warten und fadem Essen hätten wir lieber auf den Tipp der Lehrerin hören sollen.

Am Wochenende gibt’s Action: Am Samstag Küstenwanderung in Antibes mit Badestopp – leider endet der für zwei Mitschüler im Krankenhaus. Der Rest des Kulturprogramms wird gestrichen: Strandtag! Sonntag dasselbe in Cannes, dazu Shopping, dann Rückfahrt und Besuch der Parfümerie Fragonard.

In der zweiten Woche läuft alles einfacher. Man kennt die Wege, versteht die Kollegen besser und spart beim Essen – mit zwielichtigem 1,50-€-Eis von einem Verkäufer mit einem Zahn. Stracciatella ist die einzige gute Sorte.

Am Ende fällt der Abschied schwer. Trotz Schwierigkeiten möchte niemand die Erfahrung missen.

Das Learning: Es lohnt sich, Neues zu wagen – und manchmal auf die Lehrerin zu hören. Nach einem holprigen Rückflug und einem Endspurt sitzen wir schließlich wieder in Ingolstadt. Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder viele tolle Eindrücke gewinnen können und die deutsch-französische Partnerschaft leben.


Text und Bilder: Lorenz Schlungerer, FIW12d, StRin Lorena Harfold


Auslandspraktikum in Angers (Frankreich):

Zusammen mit unserer Begleitlehrkraft für die erste Woche, Frau Finger, trafen wir, acht Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtungen Internationale Wirtschaft, Wirtschaft, Sozialwesen und Technik, uns am Ingolstädter Hauptbahnhof. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass der erste Zug Verspätung hatte und wir dadurch den Anschlusszug in München verpassen würden. Glücklicherweise erklärten sich unsere Eltern spontan bereit, uns mit dem Auto zum Münchner Hauptbahnhof zu bringen.

Von dort aus verlief die Reise planmäßig mit dem TGV nach Paris. Während der Busfahrt vom Gare de l’Est zum Bahnhof Montparnasse konnten wir bereits erste Eindrücke der französischen Hauptstadt sammeln. Nach einer weiteren eineinhalbstündigen Zugfahrt erreichten wir schließlich unser Ziel: das wunderschöne Angers im Westen Frankreichs. Dort bezogen wir unsere Zimmer in einem modernen Hotel in Bahnhofsnähe. Das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen, und sogar ein Fitnessraum stand u
ns zur Verfügung, den wir gerne nutzten.

Am ersten Abend erkundeten wir gemeinsam mit Frau Finger die Stadt und ließen den Tag bei einem Restaurantbesuch mit französischen Galettes – herzhaft gefüllten Crêpes aus Buchweizenmehl – ausklingen, die uns sehr gut schmeckten.

Mit einer gewissen Aufregung starteten wir in unseren ersten Praktikumstag. Unsere Einsatzstellen waren vielfältig: ein Hotel, ein Unverpacktladen, ein Supermarkt, HEMA, Jour de Fête, zwei Kindertagesstätten und ein Metallbaubetrieb. Den Weg dorthin bewältigten wir jeweils eigenständig mit Bus oder Straßenbahn. In allen Betrieben wurden wir herzlich empfangen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen begegneten uns offen und freundlich, sodass wir auch sprachliche Hürden gut überwinden konnten.

Am Freitagabend reiste unsere Begleitlehrkraft für die zweite Woche, Frau Schmidbauer, an. Den darauffolgenden Samstag verbrachten wir gemeinsam im Freizeitpark „Puy du Fou“ in Les Epesses, einem historischen Themenpark mit beeindruckenden Shows und Attraktionen. Das vielseitige Programm und das sonnige Wetter machten den Ausflug zu einem echten Highlight. Am Abend genossen wir ein gemeinsames Abendessen, bevor Frau Finger am Sonntagvormittag die Heimreise antrat. Den restlichen Sonntag nutzten wir in Kleingruppen: Wir gingen Eis essen oder unternahmen einen Ausflug zur Burg von Angers.

Die zweite Woche verging wie im Flug. Wir die Heimreise nach Ingolstadt an und diesmal verlief alles reibungslos. Auf dem Weg zum Gare de l’Est hatten wir noch Gelegenheit, mit der Pariser Metro zu fahren.

Insgesamt war das Praktikum eine großartige Erfahrung. Es bot uns die Möglichkeit, Berufspraxis im Ausland zu sammeln, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern und in eine neue Kultur einzutauchen. Besonders genossen haben wir die gemeinsamen Abende in der Gruppe – bei guten Gesprächen, Gesellschaftsspielen und viel Lachen. Es war eine bereichernde Zeit, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Text: Paulina Gaube, FIW11f

Bilder: StRin Stefanie Schmidbauer

Auslandspraktikum in Alicante:

Jedes Jahr haben vier Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, an einem zweiwöchigen Auslandspraktikum in Alicante teilzunehmen. Das Praktikum findet an der internationalen Schule "El Valle" statt. Dort unterstützen die Teilnehmenden die Lehrkräfte im Schulalltag und helfen aktiv bei der Mitgestaltung des Tages der offenen Tür.
 
Neben den praktischen Erfahrungen in der Schule bietet der Aufenthalt auch kulturelle Einblicke. Gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel nach Valencia und Benidorm, erweitern den Horizont der Schülerinnen und Schüler. Im Alltag lernen sie die spanische Kultur kennen und verbessern ihre ersten Sprachkenntnisse, etwa beim Einkaufen, beim Bestellen von Essen oder bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das Auslandspraktikum stellt somit eine wertvolle persönliche und sprachliche Erfahrung dar.

Text und Bilder: StRin Bernadette Donaubauer und StRin Nathalie Broll




Auslandspraktikum in Kroatien:

Im Rahmen eines Auslandspraktikums reisten wir nach Čakovec in Kroatien, um internationale Berufserfahrungen zu sammeln und die kroatische Kultur kennenzulernen. Nach der Anreise wurden wir herzlich empfangen und konnten uns schnell einleben.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch unserer Partnerschule, der Wirtschafts- und Handelsschule Čakovec. Der freundliche Empfang, die musikalischen Beiträge des Schulchors sowie die Reden der kroatischen Schülerinnen und Schüler auf Deutsch hinterließen einen bleibenden Eindruck. Bei einer Schulführung und gemeinsamen Gesprächen erhielten wir spannende Einblicke in das kroatische Schulsystem und knüpften schnell neue Kontakte.

Im Anschluss begann das Praktikum in unseren individuell ausgewählten Unternehmen. Dort wurden wir offen aufgenommen und in unsere Aufgabenbereiche eingeführt. Die Arbeit ermöglichte uns wertvolle Einblicke in betriebliche Abläufe und bot zugleich die Chance, unsere fachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Neben dem Praktikum blieb Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Wir nahmen am Deutsch- und Englischunterricht teil, erkundeten die Stadt Čakovec und unternahmen einen Ausflug nach Varaždin. Ein besonderes Naturerlebnis war der Besuch der Plitvicer Seen mit ihren beeindruckenden Wasserfällen und Wanderwegen sowie ein Abstecher in das historische Dorf Rastoke.

Das Auslandspraktikum in Kroatien war für uns eine bereichernde Erfahrung. Neben neuen fachlichen Erkenntnissen nahmen wir viele kulturelle Eindrücke, neue Freundschaften und unvergessliche Erinnerungen mit. Unser Dank gilt den begleitenden Lehrkräften, unserer Schule und Erasmus+ für die Unterstützung und die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen.

Text: Ivana, Maxi, Nico, Elisa, Rebecca, Carolin, Charlotte und Laura

Bilder: StR Stefan Bacani



Ein märchenhafter Weihnachtsbasar:

Am 15. Dezember wurde die FOSBOS in Ingolstadt für einen Tag zu einem Ort voller Weihnachtsstimmung.
Unter dem Motto „Märchen und Sagen“ sorgte der diesjährige Weihnachtsbasar nicht nur für weihnachtliche Atmosphäre im Schulhaus, sondern zeigte auch, wie viel die Schulgemeinschaft gemeinsam auf die Beine stellen kann. Schon beim Betreten des Schulgeländes fielen die vielen liebevoll gestalteten Stände ins Auge, die von den einzelnen Klassen passend zum Motto gestaltet wurden. So trugen die Stände kreative Namen wie zum Beispiel „Alice im Lottoland“ oder „Dosenröschen“ und griffen bekannte Märchen und Sagen auf.

Das Angebot war dabei breit gefächert: Von internationalen Speisen aus verschiedenen Kulturen über frisch gemachte Crêpes bis hin zu selbst gebackenem Kuchen war wirklich für jeden etwas dabei. Auch für Kreative war einiges geboten. In einem Bastel-Workshop konnten weihnachtliche Dekorationen wie Armbänder gestaltet werden, während die Fotostation dazu einlud, lustige Erinnerungsfotos mit Freundinnen und Freunden zu machen. Besonders war zudem der Stand der DKMS, an dem über die Möglichkeit der Registrierung als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender informiert wurde. Damit wurde deutlich, dass es beim Weihnachtsbasar nicht nur ums Essen und Verkaufen ging, sondern auch darum, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen.

Neben dem vielfältigen Angebot stand vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt: Die gesamten Einnahmen des Basars werden an das Frauenhaus in Ingolstadt gespendet. Damit setzte die Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen, dass Engagement, gegenseitige Wertschätzung und Zusammenhalt gerade in der Weihnachtszeit eine große Rolle spielen. Der Weihnachtsbasar an der FOSBOS wird vielen sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Text: Vieting Rebecca (FIW12b)

Bilder: StRin Marieluise Schneider



Achtsame Pause - ein neues Wohlfühlangebot im Schulalltag:


Seit dem 8. Dezember bereichert ein besonderes Angebot den Schulalltag an unserer Schule: die Achtsame Pause. Dieses regelmäßige Format bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, inmitten des oft leistungsintensiven Schulbetriebs bewusst innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen.

Die Achtsame Pause findet zweimal wöchentlich in der zweiten Pause statt – montags im Flandernhaus (Raum FH314) sowie mittwochs im Schanzerhaus (Raum SH203). In kurzen Einheiten von etwa 5 bis 10 Minuten werden einfache, wohltuende Entspannungsübungen angeleitet, die ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden können.

Im Mittelpunkt steht dabei ein offener und wertfreier Raum, der allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von Leistungsstand, Tagesform oder persönlicher Situation offensteht. Gerade in einem Schulalltag, der häufig von Zeit- und Leistungsdruck geprägt ist, schafft die Achtsame Pause einen bewussten Gegenpol: Hier geht es nicht um Leistung, Bewertung oder Zielerreichung, sondern darum, zur Ruhe zu kommen, im eigenen Körper präsent zu sein und bewusst zu entspannen.

Das Angebot umfasst unter anderem Entspannungsübungen, Meditationen, sanfte oder aktivierende Bewegungseinheiten, Atemübungen und Fantasiereisen. Ziel ist es, Stress abzubauen, die Konzentration zu fördern und das persönliche Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Die Achtsame Pause wird von der Schülerschaft positiv angenommen und stellt eine wertvolle Ergänzung des schulischen Angebots dar. Sie unterstreicht die Bedeutung von Achtsamkeit, Selbstfürsorge und mentaler Gesundheit als festen Bestandteil eines zeitgemäßen Schulalltags.

Text und Bild: Jaqueline Matusiak


DKMS-Schulsiegel: Auszeichnung für lebensrettendes Engagement

 


Wir blicken stolz auf die DKMS-Registrierungsaktion unserer Schule am Weihnachtsbasar, den 15.12.25, zurück. In Kooperation mit der Fachschaft Religion und Ethik sowie der Fachschaft Gesundheit, Biologie und Chemie führten engagierte Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren Schulsanitätern in einem festlich geschmückten Klassenzimmer die Aktion durch. Sie informierten die Besucherinnen und Besucher durch aktive Gespräche und anschauliche Informationsplakate über Leukämie, ihre Folgen und die lebensrettende Bedeutung einer Stammzellspende.
Im Fach Spektrum der Gesundheit erhielten die Lernenden bei Frau Leyh und Frau Reich fundierten fachlichen Input zur Erkrankung Leukämie sowie zur Knochenmark- und Stammzellspende. Außerdem lernten sie, wie ein Zellabstrich an der Wangenschleimhaut professionell und hygienisch durchgeführt wird, um die Besucher dabei zu unterstützen.

Begleitend dazu setzten sich die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Religionslehre und Ethik mit den moralischen Fragen einer Spende auseinander. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten über gelebte Solidarität und die ethische Verantwortung für das Leben anderer. Dabei standen das Gebot der Nächstenliebe sowie die philosophische Frage im Mittelpunkt, wie das eigene Handeln Mitmenschen Hoffnung schenken kann. Durch diese fächerübergreifende Vorbereitung wurde medizinisches Wissen mit einer bewussten ethischen Einstellung verknüpft.

Wie dringlich dieses Engagement ist, zeigen die Zahlen: Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. In Deutschland erkranken Schätzungen zufolge jährlich rund 1.200 Kinder daran. Für viele Betroffene ist eine Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung – etwa 60 bis 70 Prozent können dadurch gerettet werden. Diese Zahlen machten uns die enorme Verantwortung und den Bedeutung unserer Aktion bewusst.

Als besondere Anerkennung für dieses außerordentliche Engagement wurde unserer Schule das DKMS-Schulsiegel verliehen. Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, da sie den Einsatz unserer Schulfamilie würdigt und zeigt, wie wichtig gesellschaftliches Engagement ist. Wir hoffen sehr, dass unsere Aktion dazu beigetragen hat, Leben zu retten und den Gemeinschaftssinn über die Schulgrenzen hinaus zu stärken.

Text und Bilder: StRin Julia Reich und StR Philipp Wallner





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