FOSBOS Ingolstadt erhält 100 Laptops von Round Table:
Am Mittwoch, den 17. Dezember 2025 übergab der Round Table 96 Ingolstadt der örtlichen FOSBOS Ingolstadt 100 Laptops. Diese Geräte werden an interessierte Schülerinnen und Schüler verteilt, um deren Teilnahme am digitalen Unterricht zu optimieren und die Lernbedingungen zu verbessern.
Bei der Übergabe waren Schulleiter OStD Erich Winter, Systembetreuer StR Sebastian Urban, Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Ingolstadt sowie Vertreter vom Round Table, Herr Sven Malburg, Herr Sebastian Koller und federführend Herr Dr. Klaus Rabl, anwesend. Dr. Rabl betonte: „Die Ziele von Round Table sind es, der Allgemeinheit zu dienen, den Austausch von beruflichen und privaten Erfahrungen zu fördern und neue Freundschaften im In- und Ausland zu pflegen.“ Das ist dem Round Table an diesem Tag bestens gelungen!
Der Club in Ingolstadt, seit 1976 aktiv, engagiert sich in zahlreichen Service-Projekten, darunter die Unterstützung örtlicher Einrichtungen wie Elisa und der Tafel. Mit der Übergabe der Laptops wird einmal mehr deutlich, wie wichtig die Gemeinschaftsarbeit und die Förderung junger Menschen für Round Table sind.

Erneute Auszeichnung als "gute gesunde Schule":
Die FOSBOS Ingolstadt ist stolz darauf, als einzige weiterführende Schule in Ingolstadt die angesehene Auszeichnung „gute gesunde Schule“ zum zweiten Mal in Folge verliehen bekommen zu haben. Diese Ehrung fand während einer feierlichen Veranstaltung in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche statt und unterstreicht das Engagement der Schule für die Verknüpfung von Bildung und Gesundheitsförderung.
Kultusministerin Anna Stolz betonte die Bedeutung der prämierten Schulen und erklärte: „Die ausgezeichneten Einrichtungen zeigen, wie wichtig es ist, Bildung mit Gesundheitsförderung zu verbinden. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung sind entscheidend für ein gesundes und ausgewogenes Leben.“
Die FOSBOS Ingolstadt hat in diesem Jahr zwei bedeutende Gesundheitsprojekte aus verschiedenen Bereichen erfolgreich umgesetzt. Die Themen decken ein breites Spektrum ab, sodass damit nicht nur bestehende Initiativen weiterentwickelt, sondern auch neue Maßnahmen implementiert worden sind.
Im Rahmen des „Landesprogramms für die gute gesunde Schule“ engagieren sich Schulen dafür, die Gesundheit ihrer Gemeinschaften nachhaltig zu stärken. Die FOSBOS Ingolstadt wird Teil eines Netzwerks bleiben, das auch in Zukunft Unterstützung bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bietet. Die wiederholte Auszeichnung bezeugt das beständige Engagement der Schule für die Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler.
Text in Anlehnung an die Veröffentlichung des StMUK
Bilder: alle Bilder von Matthias Balk / StMUK
Klimawandel im Hochgebirge - Verschwinden die Gletscher der Alpen?
Die Ausstellung „Ewiges Eis, adé?“ der KU Eichstätt-Ingolstadt zeigte vier Wochen lang eindrucksvoll, wie moderne Forschung in hochalpinen Regionen arbeitet – von der Datenerhebung über die Analyse bis hin zur Einordnung und Modellierung der Ergebnisse. Gleichzeitig machte sie 670 Schülerinnen und Schüler sowie über 30 Lehrkräften bewusst, welche weitreichenden Folgen der Rückzug der Gletscher für Natur, Landschaft und Gesellschaft hat und warum es wichtig ist, sich frühzeitig mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Die Ausstellung basiert auf Forschungsergebnissen des internationalen Projekts SEHAG (Sensitivität hochalpiner Geosysteme gegenüber dem Klimawandel ab 1850).
Am 28. November 2025 hielt Herr Prof. Dr. Tobias Heckmann, Lehrstuhlinhaber für Physische Geografie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und maßgeblich an dem Forschungsverbund SEHAG beteiligt, einen eindrucksvollen Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen. Unter dem Titel „Wie sensibel reagieren Hochgebirge auf den Klimawandel – und was sind die Folgen?“ gab er spannende Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten der Hochgebirgsgeografie
Ein kurzer Einstiegsdialog zwischen dem kleinen Prinzen und dem Geographen aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry verdeutlichte anschaulich, wozu Geografie beitragen kann: Orientierung geben in einer Welt, deren Landschaften sich ständig verändern und in Bewegung sind.
Anschließend führte Herr Prof. Dr. Heckmann in grundlegende physikalische Prozesse wie Reflexion und Absorption ein. Mit einem einfachen, aber eindrucksvollen Experiment zeigte er, wie unterschiedlich eine weiße und eine schwarze Oberfläche Wärmestrahlung reflektieren – ein zentrales Prinzip, um die Klimaentwicklung sowie die Folgen schwindender Eismassen zu verstehen. Diese Eis-Albedo-Rückkopplung ist ein sich selbst verstärkender Mechanismus des Klimawandels. Wenn Eisflächen schmelzen, verlieren sie ihre reflektierende Oberfläche. Die dunkleren Flächen darunter absorbieren deutlich mehr Sonnenenergie, wodurch sich die Umgebung weiter erwärmt und das Abschmelzen zusätzlich beschleunigt.
Dass sich die Hochgebirge in einem klimatischen Umbruch befinden, zeigen auch moderne Lasertechnologien. In Kombination mit neuen Analyseverfahren zur Auswertung historischen Bildmaterials ermöglichen sie einen direkten Vergleich zwischen dem Zustand der Gletscher in vergangenen Zeiten und der Gegenwart. Allein in Österreich und der Schweiz sind seit 1850 fast 1.000 Quadratkilometer Eis verschwunden – eine Zahl, die die Dimension des Wandels eindrucksvoll verdeutlicht.
Im Anschluss nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Herrn Prof. Dr. Heckmann zu diskutieren und offen über Zukunftsängste zu sprechen. Fragen danach, „wie „lange Leben auf der Erde noch möglich sei“ oder „wie der Alltag in 20 bis 30 Jahren aussehe“, zeigten deutlich, wie sehr jungen Menschen diese Thematik beschäftigt.
Kooperationsprojekt des AK Nachhaltigkeit (Herr Däufel, Frau Rott und Herr Wallner) und der KU Eichstätt-Ingolstadt (Frau Eberitzsch)
Text und Bild: StDin Anita Rott
Walk & Talk an der THI:
Am 21. Oktober 2025 fand in den Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Ingolstadt die Informationsveranstaltung „Walk & Talk für die FOSBOS IN“ statt. Dieses exklusive Angebot richtete sich an unsere Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der Schularten FOS und BOS.
Die Veranstaltung wurde durch Frau Artinger von der Studienberatung mit einer Begrüßung eröffnet. Anschließend stellte Sie die Technische Hochschule Ingolstadt und ihr vielfältiges Studienangebot vor.
Im ersten Teil erhielten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler allgemeine sowie spezifische Informationen zu den einzelnen Studiengängen. Insbesondere präsentierten Frau Artinger und die Studienbotschafterinnen und Studienbotschafter die Studiengänge, die von letzteren selbst belegt werden. Hierdurch erhielten unsere Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in den studentischen Alltag und die jeweiligen Studieninhalte.
Im Anschluss an die Präsentation führten die Studienbotschafter ihre Gruppe über den Campus der Hochschule. Während der Führung bestand die Möglichkeit, Fragen zu den einzelnen Studiengängen sowie zum studentischen Leben an der THI zu stellen und mit der Botschafterin/dem Botschafter direkt ins Gespräch zu kommen.
Abschließend versammelten sich alle Teilnehmenden erneut in den Räumlichkeiten der THI. In diesem Rahmen konnten weitere individuelle Fragen an die Studienbotschafter und Frau Artinger gestellt werden.
Text und Bild: StD Anton Schmidmeier
Schüler im Gespräch mit Frau Artinger und Studienbotschaftern
Natur erleben, Wissen teilen:
„Biophilie“, die Liebe zum Leben, meint die Verbindung des Menschen zur Natur als menschliches Bedürfnis. Die Verbindung zur Natur wirkt sich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Kreativität des Menschen aus. Gepaart mit dem sogenannten „service learning“, einer Lehr- und Lernmethode, die das „Lernen durch Engagement“ beschreibt, bei dem sich Schüler mit ihrem im Unterricht erworbenen Wissen in praktischen Projekten für gemeinnützige Organisationen oder die Gemeinschaft engagieren, ergibt sich eine tolle Mischung für Lehrende und Lernende. Die erste Online-Konferenz „SKYSS Conference for Educators: On Biophilia & Service Learning“, die von Frau Dr. Schumm von der Universität Eichstätt-Ingolstadt organisiert wurde, war genau diesen beiden Themen gewidmet.
Die Konferenz bot nicht nur Lehrenden aus ganz Europa die Möglichkeit, sich über innovative Lehrmethoden auszutauschen, sondern auch Schülerinnen wie Darja (Schülerin der BS13) eine Bühne, ihre praxisorientierten Projekte vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Darja, die im Rahmen ihrer Seminararbeit im Seminarfach „Nachhaltigkeit“ ein spannendes Projekt zur Förderung der Biodiversität durchgeführt hatte, hielt einen kurzen Vortrag zu ihrer Arbeit. Sie hatte im Universitätsgarten der Universität Eichstätt-Ingolstadt diesen Sommer einen Teich angelegt und dessen Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna untersucht – ein Projekt, das sowohl ökologische als auch pädagogische Relevanz besitzt.
„Ich wollte mit meinem Projekt zeigen, dass kleine, nachhaltige Maßnahmen im Alltag einen großen Einfluss auf die Umwelt haben können. Der Teich im Universitätsgarten ist ein praktisches Beispiel dafür, wie jeder von uns zur Erhaltung der Biodiversität beitragen kann“, erklärt Darja. Die Untersuchung der Tiere und Pflanzen rund um den Teich sowie deren Entwicklung über die Monate hinweg wird als Basis für ihre Seminararbeit genutzt. Das Seminarfach „Nachhaltigkeit“ an der FOSBOS Ingolstadt wird von Frau Friedrich und Frau Bührle geleitet. Als kooperatives Seminarfach bietet es mit der Unterstützung durch Frau Dr. Schumm der Universität Eichstätt-Ingolstadt und Herrn Wloka der Audi Stiftung für Umwelt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Bereich Nachhaltigkeit in Einzelprojekten aktiv zu werden.
Die Konferenz gab Darja die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse und das praktische Wissen, das sie dabei erworben hat, mit einem breiten Publikum zu teilen. Besonders spannend war für sie, mit den Lehrkräften und Wissenschaftlern über die Bedeutung von Projekten wie ihrem eigenen zu sprechen, die Bildung mit Nachhaltigkeit verbinden. Die „SKYSS Conference for Educators“ setzt auf einen interdisziplinären Austausch zwischen Pädagogen, Wissenschaftlern und Schülern. Neben den zentralen Themen Biophilie und Service Learning wurden konkrete, praxisnahe Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Bildung und Nachhaltigkeit zusammengebracht werden können.
Text: OStRin Kathrin Bührle, Fachbetreuerin für MINT-Förderung
Video zum Projekt: Biodiversity in gardens BOS_Ingolstadt
Große Freude herrschte an der FOSBOS Ingolstadt, denn Schülerinnen unserer Schule wurden beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten für ihren Beitrag mit dem Titel "Jobs am Rande der Gesellschaft in Ingolstadt. Probleme und Erfahrungen am gesellschaftlichen Rand" ausgezeichnet.
Die 29. Ausschreibung des Wettbewerbs, der von der Körber-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundespräsidialamt organisiert wird, stand unter dem Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“. Seit 1973 ermutigt der bundesweit teilnahmestärkste historische Forschungswettbewerb junge Menschen dazu, Geschichte im eigenen Umfeld zu erforschen, selbstständig zu arbeiten und gesellschaftlich relevante Fragen kritisch zu beleuchten. In diesem Jahr wurden 2.289 Beiträge aus ganz Deutschland eingereicht – ein eindrucksvolles Zeichen für das große Interesse an historischer Forschung und politischer Bildung.
„Wir hatten einen wunderschönen Tag und waren begeistert von der tollen Atmosphäre vor Ort“, berichten die Schülerinnen der FOSBOS Ingolstadt, die für ihre Projektarbeit ausgezeichnet worden sind. Bei der feierlichen Preisverleihung in München erhielten Schulen unterschiedlichster Schularten ihre Auszeichnungen – von Grundschulen bis hin zu Gymnasien und Beruflichen Oberschulen. „Preise gingen nicht nur an Gymnasien oder Realschulen, sondern auch an Grundschulen, die uns besonders im Gedächtnis geblieben sind, weil sie so aufgeregt waren, auf die Bühne zu gehen.“, so die Schülerinnen und Schüler der jetzigen 13. Jahrgangsstufe.
Ein besonderer Höhepunkt war die Begegnung mit Bayerns Kultusministerin Anna Stolz, die den Beitrag der FOSBOS Ingolstadt ausdrücklich würdigte und betonte, dass unsere Schule die einzige prämierte Fachoberschule Bayerns ist. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Die Siegerbeiträge beim diesjährigen Geschichtswettbewerb machen uns bewusst: Grenzen trennen nicht nur – im Gegenteil, sie schaffen auch Begegnungen und ermöglichen Veränderungen. Gerade in der heutigen Zeit ist diese Erkenntnis für unsere Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung. Mein Dank gilt allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften für ihr besonderes Engagement – sie alle tragen dazu bei, dass Geschichte lebendig bleibt und unser demokratisches Miteinander gestärkt wird“, betonte Kultusministerin Anna Stolz. „In einem kurzen Gespräch mit Frau Stolz ist uns vor allem ihre herzliche und kompetente Art aufgefallen“, erzählen die Schülerinnen.
Auch Tobias Reiß, 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern: „Die Landessiegerinnen und Landessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten haben mit großem Engagement gezeigt, wie lebendig und relevant unsere Geschichte für die Gegenwart ist. Junge Menschen sind die Zukunft unserer Demokratie – klug, kritisch und unverzichtbar.“
Für die Schülerinnen war der Auftritt auf der Bühne ein ganz besonderes Erlebnis: „Es war total aufregend, weil wir kurz interviewt wurden und Fragen zu unserem Projekt beantworten mussten. Das war schon ein besonderer Moment.“
Nach der Preisverleihung nutzte die Gruppe den sonnigen Tag in München, um bedeutende Sehenswürdigkeiten zu besuchen und weitere historische Eindrücke zu sammeln. „Neben der Preisverleihung haben wir uns in München auch wichtige Sehenswürdigkeiten angeschaut und konnten bei unglaublich tollem Wetter noch einmal richtig Geschichte erleben.“
Der Geschichtswettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig und aktuell Geschichte sein kann. Durch die Unterstützung der Körber-Stiftung werden Kinder und Jugendliche dazu ermutigt, sich mit historischen Themen auseinanderzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und den Wert demokratischer Bildung zu erkennen. Insgesamt vergibt die Stiftung in diesem Jahr 245 Landespreise und 250 Förderpreise. Alle Landessiegerinnen und Landessieger haben die Chance, im November 2025 in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich ausgezeichnet zu werden.
Bildnachweis: Körber-Stiftung/Chris Eberhardt (http://www.geschichtswettbewerb.de/)


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