Achtsame Pause - ein neues Wohlfühlangebot im Schulalltag:
Seit dem 8. Dezember bereichert ein besonderes Angebot den Schulalltag an unserer Schule: die Achtsame Pause. Dieses regelmäßige Format bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, inmitten des oft leistungsintensiven Schulbetriebs bewusst innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen.
Die Achtsame Pause findet zweimal wöchentlich in der zweiten Pause statt – montags im Flandernhaus (Raum FH314) sowie mittwochs im Schanzerhaus (Raum SH203). In kurzen Einheiten von etwa 5 bis 10 Minuten werden einfache, wohltuende Entspannungsübungen angeleitet, die ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden können.
Im Mittelpunkt steht dabei ein offener und wertfreier Raum, der allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von Leistungsstand, Tagesform oder persönlicher Situation offensteht. Gerade in einem Schulalltag, der häufig von Zeit- und Leistungsdruck geprägt ist, schafft die Achtsame Pause einen bewussten Gegenpol: Hier geht es nicht um Leistung, Bewertung oder Zielerreichung, sondern darum, zur Ruhe zu kommen, im eigenen Körper präsent zu sein und bewusst zu entspannen.
Das Angebot umfasst unter anderem Entspannungsübungen, Meditationen, sanfte oder aktivierende Bewegungseinheiten, Atemübungen und Fantasiereisen. Ziel ist es, Stress abzubauen, die Konzentration zu fördern und das persönliche Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.
Die Achtsame Pause wird von der Schülerschaft positiv angenommen und stellt eine wertvolle Ergänzung des schulischen Angebots dar. Sie unterstreicht die Bedeutung von Achtsamkeit, Selbstfürsorge und mentaler Gesundheit als festen Bestandteil eines zeitgemäßen Schulalltags.
Text und Bild: Jaqueline Matusiak
FOSBOS Ingolstadt erhält 100 Laptops von Round Table:
Am Mittwoch, den 17. Dezember 2025 übergab der Round Table 96 Ingolstadt der örtlichen FOSBOS Ingolstadt 100 Laptops. Diese Geräte werden an interessierte Schülerinnen und Schüler verteilt, um deren Teilnahme am digitalen Unterricht zu optimieren und die Lernbedingungen zu verbessern.
Bei der Übergabe waren Schulleiter OStD Erich Winter, Systembetreuer StR Sebastian Urban, Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Ingolstadt sowie Vertreter vom Round Table, Herr Sven Malburg, Herr Sebastian Koller und federführend Herr Dr. Klaus Rabl, anwesend. Dr. Rabl betonte: „Die Ziele von Round Table sind es, der Allgemeinheit zu dienen, den Austausch von beruflichen und privaten Erfahrungen zu fördern und neue Freundschaften im In- und Ausland zu pflegen.“ Das ist dem Round Table an diesem Tag bestens gelungen!
Der Club in Ingolstadt, seit 1976 aktiv, engagiert sich in zahlreichen Service-Projekten, darunter die Unterstützung örtlicher Einrichtungen wie Elisa und der Tafel. Mit der Übergabe der Laptops wird einmal mehr deutlich, wie wichtig die Gemeinschaftsarbeit und die Förderung junger Menschen für Round Table sind.

Erneute Auszeichnung als "gute gesunde Schule":
Die FOSBOS Ingolstadt ist stolz darauf, als einzige weiterführende Schule in Ingolstadt die angesehene Auszeichnung „gute gesunde Schule“ zum zweiten Mal in Folge verliehen bekommen zu haben. Diese Ehrung fand während einer feierlichen Veranstaltung in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche statt und unterstreicht das Engagement der Schule für die Verknüpfung von Bildung und Gesundheitsförderung.
Kultusministerin Anna Stolz betonte die Bedeutung der prämierten Schulen und erklärte: „Die ausgezeichneten Einrichtungen zeigen, wie wichtig es ist, Bildung mit Gesundheitsförderung zu verbinden. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung sind entscheidend für ein gesundes und ausgewogenes Leben.“
Die FOSBOS Ingolstadt hat in diesem Jahr zwei bedeutende Gesundheitsprojekte aus verschiedenen Bereichen erfolgreich umgesetzt. Die Themen decken ein breites Spektrum ab, sodass damit nicht nur bestehende Initiativen weiterentwickelt, sondern auch neue Maßnahmen implementiert worden sind.
Im Rahmen des „Landesprogramms für die gute gesunde Schule“ engagieren sich Schulen dafür, die Gesundheit ihrer Gemeinschaften nachhaltig zu stärken. Die FOSBOS Ingolstadt wird Teil eines Netzwerks bleiben, das auch in Zukunft Unterstützung bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen bietet. Die wiederholte Auszeichnung bezeugt das beständige Engagement der Schule für die Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler.
Text in Anlehnung an die Veröffentlichung des StMUK
Bilder: alle Bilder von Matthias Balk / StMUK
Klimawandel im Hochgebirge - Verschwinden die Gletscher der Alpen?
Die Ausstellung „Ewiges Eis, adé?“ der KU Eichstätt-Ingolstadt zeigte vier Wochen lang eindrucksvoll, wie moderne Forschung in hochalpinen Regionen arbeitet – von der Datenerhebung über die Analyse bis hin zur Einordnung und Modellierung der Ergebnisse. Gleichzeitig machte sie 670 Schülerinnen und Schüler sowie über 30 Lehrkräften bewusst, welche weitreichenden Folgen der Rückzug der Gletscher für Natur, Landschaft und Gesellschaft hat und warum es wichtig ist, sich frühzeitig mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Die Ausstellung basiert auf Forschungsergebnissen des internationalen Projekts SEHAG (Sensitivität hochalpiner Geosysteme gegenüber dem Klimawandel ab 1850).
Am 28. November 2025 hielt Herr Prof. Dr. Tobias Heckmann, Lehrstuhlinhaber für Physische Geografie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und maßgeblich an dem Forschungsverbund SEHAG beteiligt, einen eindrucksvollen Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen. Unter dem Titel „Wie sensibel reagieren Hochgebirge auf den Klimawandel – und was sind die Folgen?“ gab er spannende Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten der Hochgebirgsgeografie
Ein kurzer Einstiegsdialog zwischen dem kleinen Prinzen und dem Geographen aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry verdeutlichte anschaulich, wozu Geografie beitragen kann: Orientierung geben in einer Welt, deren Landschaften sich ständig verändern und in Bewegung sind.
Anschließend führte Herr Prof. Dr. Heckmann in grundlegende physikalische Prozesse wie Reflexion und Absorption ein. Mit einem einfachen, aber eindrucksvollen Experiment zeigte er, wie unterschiedlich eine weiße und eine schwarze Oberfläche Wärmestrahlung reflektieren – ein zentrales Prinzip, um die Klimaentwicklung sowie die Folgen schwindender Eismassen zu verstehen. Diese Eis-Albedo-Rückkopplung ist ein sich selbst verstärkender Mechanismus des Klimawandels. Wenn Eisflächen schmelzen, verlieren sie ihre reflektierende Oberfläche. Die dunkleren Flächen darunter absorbieren deutlich mehr Sonnenenergie, wodurch sich die Umgebung weiter erwärmt und das Abschmelzen zusätzlich beschleunigt.
Dass sich die Hochgebirge in einem klimatischen Umbruch befinden, zeigen auch moderne Lasertechnologien. In Kombination mit neuen Analyseverfahren zur Auswertung historischen Bildmaterials ermöglichen sie einen direkten Vergleich zwischen dem Zustand der Gletscher in vergangenen Zeiten und der Gegenwart. Allein in Österreich und der Schweiz sind seit 1850 fast 1.000 Quadratkilometer Eis verschwunden – eine Zahl, die die Dimension des Wandels eindrucksvoll verdeutlicht.
Im Anschluss nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Herrn Prof. Dr. Heckmann zu diskutieren und offen über Zukunftsängste zu sprechen. Fragen danach, „wie „lange Leben auf der Erde noch möglich sei“ oder „wie der Alltag in 20 bis 30 Jahren aussehe“, zeigten deutlich, wie sehr jungen Menschen diese Thematik beschäftigt.
Kooperationsprojekt des AK Nachhaltigkeit (Herr Däufel, Frau Rott und Herr Wallner) und der KU Eichstätt-Ingolstadt (Frau Eberitzsch)
Text und Bild: StDin Anita Rott
https://www.malteser.de/standorte/eichstaett/soziales-ehrenamt/momente-der-naehe.html

Natur erleben, Wissen teilen:
„Biophilie“, die Liebe zum Leben, meint die Verbindung des Menschen zur Natur als menschliches Bedürfnis. Die Verbindung zur Natur wirkt sich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Kreativität des Menschen aus. Gepaart mit dem sogenannten „service learning“, einer Lehr- und Lernmethode, die das „Lernen durch Engagement“ beschreibt, bei dem sich Schüler mit ihrem im Unterricht erworbenen Wissen in praktischen Projekten für gemeinnützige Organisationen oder die Gemeinschaft engagieren, ergibt sich eine tolle Mischung für Lehrende und Lernende. Die erste Online-Konferenz „SKYSS Conference for Educators: On Biophilia & Service Learning“, die von Frau Dr. Schumm von der Universität Eichstätt-Ingolstadt organisiert wurde, war genau diesen beiden Themen gewidmet.
Die Konferenz bot nicht nur Lehrenden aus ganz Europa die Möglichkeit, sich über innovative Lehrmethoden auszutauschen, sondern auch Schülerinnen wie Darja (Schülerin der BS13) eine Bühne, ihre praxisorientierten Projekte vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Darja, die im Rahmen ihrer Seminararbeit im Seminarfach „Nachhaltigkeit“ ein spannendes Projekt zur Förderung der Biodiversität durchgeführt hatte, hielt einen kurzen Vortrag zu ihrer Arbeit. Sie hatte im Universitätsgarten der Universität Eichstätt-Ingolstadt diesen Sommer einen Teich angelegt und dessen Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna untersucht – ein Projekt, das sowohl ökologische als auch pädagogische Relevanz besitzt.
„Ich wollte mit meinem Projekt zeigen, dass kleine, nachhaltige Maßnahmen im Alltag einen großen Einfluss auf die Umwelt haben können. Der Teich im Universitätsgarten ist ein praktisches Beispiel dafür, wie jeder von uns zur Erhaltung der Biodiversität beitragen kann“, erklärt Darja. Die Untersuchung der Tiere und Pflanzen rund um den Teich sowie deren Entwicklung über die Monate hinweg wird als Basis für ihre Seminararbeit genutzt. Das Seminarfach „Nachhaltigkeit“ an der FOSBOS Ingolstadt wird von Frau Friedrich und Frau Bührle geleitet. Als kooperatives Seminarfach bietet es mit der Unterstützung durch Frau Dr. Schumm der Universität Eichstätt-Ingolstadt und Herrn Wloka der Audi Stiftung für Umwelt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Bereich Nachhaltigkeit in Einzelprojekten aktiv zu werden.
Die Konferenz gab Darja die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse und das praktische Wissen, das sie dabei erworben hat, mit einem breiten Publikum zu teilen. Besonders spannend war für sie, mit den Lehrkräften und Wissenschaftlern über die Bedeutung von Projekten wie ihrem eigenen zu sprechen, die Bildung mit Nachhaltigkeit verbinden. Die „SKYSS Conference for Educators“ setzt auf einen interdisziplinären Austausch zwischen Pädagogen, Wissenschaftlern und Schülern. Neben den zentralen Themen Biophilie und Service Learning wurden konkrete, praxisnahe Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Bildung und Nachhaltigkeit zusammengebracht werden können.
Text: OStRin Kathrin Bührle, Fachbetreuerin für MINT-Förderung
Video zum Projekt: Biodiversity in gardens BOS_Ingolstadt
Walk & Talk an der THI:
Am 21. Oktober 2025 fand in den Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Ingolstadt die Informationsveranstaltung „Walk & Talk für die FOSBOS IN“ statt. Dieses exklusive Angebot richtete sich an unsere Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der Schularten FOS und BOS.
Die Veranstaltung wurde durch Frau Artinger von der Studienberatung mit einer Begrüßung eröffnet. Anschließend stellte Sie die Technische Hochschule Ingolstadt und ihr vielfältiges Studienangebot vor.
Im ersten Teil erhielten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler allgemeine sowie spezifische Informationen zu den einzelnen Studiengängen. Insbesondere präsentierten Frau Artinger und die Studienbotschafterinnen und Studienbotschafter die Studiengänge, die von letzteren selbst belegt werden. Hierdurch erhielten unsere Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in den studentischen Alltag und die jeweiligen Studieninhalte.
Im Anschluss an die Präsentation führten die Studienbotschafter ihre Gruppe über den Campus der Hochschule. Während der Führung bestand die Möglichkeit, Fragen zu den einzelnen Studiengängen sowie zum studentischen Leben an der THI zu stellen und mit der Botschafterin/dem Botschafter direkt ins Gespräch zu kommen.
Abschließend versammelten sich alle Teilnehmenden erneut in den Räumlichkeiten der THI. In diesem Rahmen konnten weitere individuelle Fragen an die Studienbotschafter und Frau Artinger gestellt werden.
Text und Bild: StD Anton Schmidmeier
Schüler im Gespräch mit Frau Artinger und Studienbotschaftern