Pluto, Theo, Aristo - kratie?


Nein, es handelt sich hier nicht um die Top 3 der außergewöhnlichsten Babynamen, sondern um Herrschaftsformen. Doch was macht diese aus? Wo haben sie ihren Ursprung? Und noch viel wichtiger – inwieweit beeinflusst uns das heute? All dies hat die FIW 13b in Zusammenarbeit mit der BIW 13 in einer kompetenzorientierten Sequenz anhand von Beispielen aus dem antiken Griechenland erarbeitet und als kreatives Standbild umgesetzt. 

Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Entwicklung der Herrschaftsformen im antiken Athen dar, sondern sie zeigten zudem auf, welche Schwerpunkte hier hinsichtlich des politischen Partizipationsrechts in der jeweiligen Zeit gesetzt wurden.

Das erste Bild zeigt die Aristokratie (Herrschaft der Besten) um 800 v. Chr. Es gab zwar eine Volksversammlung, doch diese wurde von Adeligen und den von ihnen abhängigen Bauern dominiert.

Das zweite Bild zeigt die Theokratie (Herrschaft der Besitzenden) um 528 v. Chr., die durch die Reformen Solons eingeführt wurde. Die männliche Bürgerschaft wurde entsprechend ihres Vermögens in vier Klassen eingeteilt. Je mehr Besitz ein Athener Bürger hatte, desto größer war die politische Mitsprache. Jeder Bürger durfte allerdings in der Volksversammlung gleichberechtigt abstimmen. Die Schuldknechtschaft der Bauern wurde abgeschafft.

Das letzte Bild zeigt das politische Athen zu ihrer demokratischen Blütezeit im 5. Jahrhundert v. Chr. Alle Bürger waren in ihren politischen Partizipationsrechten nach dem Prinzip der isegoria, isonomia und isopoliteia gleichgestellt. Ausgeschlossen waren allerdings, wie schon in den Herrschaftsformen zuvor, Frauen, Sklaven und Metöken (Fremde).

E. Wiese

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