Auslandspraktikum in Graz:
Servus und Baba!
Vier Schülerinnen und Schüler aus dem Sozial- und Technikzweig verbrachten im Rahmen der Auslands-fpA zwei Wochen im österreichischen Graz. Ihre Praktikumsstelle war das Odilieninstitut – eine Einrichtung, die blinde und sehbehinderte Menschen aller Altersklassen in verschiedenen Lebensbereichen unterstützt.
Die Jugendlichen wurden sehr herzlich empfangen und schnell in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag integriert. Sie lernten unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennen: In der Förderschule begleiteten sie Kinder mit Sehbeeinträchtigung im Unterricht und erhielten Einblicke in sonderpädagogische Fördermethoden. In den angeschlossenen Werkstätten – unter anderem in der Korbflechterei und der Bürstenmacherei – arbeiteten sie mit erwachsenen Klientinnen und Klienten und erlebten, wie wichtig handwerkliche Tätigkeiten für Selbstwert und Selbstständigkeit sind. Ein ganz neues Tätigkeitsfeld wurde durch die Mitarbeit in den Trainingswohnungen erschlossen, in denen sehbehinderte Menschen auf ein möglichst eigenständiges Leben vorbereitet werden.
Neben dem fachlichen Lernen kamen natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht zu kurz. Eine Wanderung auf den nahegelegenen Grazer Hausberg Schöckel stand ebenso auf dem Programm wie ein Wochenendausflug nach Wien, bei dem die Schülerinnen und Schüler die österreichische Hauptstadt mit ihren kulturellen Highlights erkundeten. An den Abenden in Graz wurde gemeinsam gekocht – natürlich typisch österreichische Gerichte –, es gab einen Spieleabend und den Besuch eines Kulturfestivals, das einen lebendigen Einblick in das gesellschaftliche Leben der Stadt bot.
Insgesamt war die Zeit in Graz für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung: Es eröffnete neue berufliche Perspektiven, förderte interkulturelles Lernen und stärkte nicht zuletzt auch die persönliche Entwicklung. Ein Erlebnis, das der ganzen Gruppe noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Text und Bilder: StRin Solveig Bartl und StRin Anne Schwarz
Auslandspraktikum in Silkeborg (Dänemark):
Im Rahmen der Auslands-fpA haben vier Schülerinnen des Sozialzweigs in Begleitung von Frau Jung und Herrn Höfling ein zweiwöchiges Praktikum in Dänemark absolviert. Der Hauptteil des Praktikums fand an einer Gesamtschule in Kjellerup statt, wo die deutschen Schülerinnen als Assistant-Teacher in den Fächern Deutsch und Englisch tätig waren. Es war eine bereichernde Erfahrung die Lehrkräfte zu unterstützen und gleichzeitig tiefere Einblicke in das dänische Schulsystem zu gewinnen. Besonders beeindruckend war die lockere und freundliche Atmosphäre in den dänischen Schulen. Diese resultiert vor allem daraus, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerkräfte mit den Vornamen ansprechen.
Darüber hinaus hatten die Praktikantinnen die Gelegenheit, einen Tag am Gymnasium Silkeborg – dem größten Gymnasium Dänemarks – und zwei Tage am College 360 in Silkeborg zu verbringen. Diese Schuleinrichtungen zeichnen sich durch moderne Lehrmethoden und hervorragende Bildungsangebote aus, was die Schülerinnen aus Ingolstadt tief beeindruckte.
In ihrer Freizeit erkundeten sie verschiedene Sehenswürdigkeiten und erlebten die dänische Kultur hautnah. Ein Höhepunkt war der Tagesausflug nach Aarhus, wo die Schülerinnen zusammen mit Herrn Höfling das Museum ARoS besuchten. Dieses Museum für moderne Kunst ist vor allem für seinen markante Regenbogen-Panorama-Walk bekannt, der einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt bietet. Ein weiterer Ausflug führte nach Randers Regnskov, wo die Vielfalt der exotischen Pflanzen und Tiere bestaunt werden konnte. Auch ein Besuch im Aquapark in Silkeborg gehörte zu den vielfältigen Freizeitaktivitäten und war ein Riesenspaß.
Der deutschen Gruppe blieb auch der kulinarische Genuss nicht verwehrt. Besonders die dänischen Zimtschnecken, mit ihrem unvergleichlich leckeren Geschmack, haben begeistert. Darüber hinaus war die herzliche Gastfreundschaft der Dänen bemerkenswert und hat die deutschen Schülerinnen immer wieder tief berührt.
Angesichts der vielen wertvollen Erfahrungen und Eindrücke aus Dänemark geht ein herzliches Dankeschön an die dänischen Lehrkräfte Niels, Erik und Helle: Mange tak! Dieses Praktikum war eine unvergessliche Erfahrung für alle Teilnehmerinnen der Auslands-fpA. Es ermöglichte ihnen nicht nur, praktische Fertigkeiten in einem internationalen Kontext zu entwickeln und interkulturelles Wissen aufzubauen, sondern auch tiefe persönliche Verbindungen und Freundschaften zu knüpfen. Dänemark hat mit seiner kulturreichen, bildungsorientierten und gastfreundlichen Atmosphäre die Schülerinnen in seinen Bann gezogen und wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Text und Bilder: StRin Alexandra Jung
Grasse - La Belle Vie
Was will man mehr? Während die anderen in Ingolstadt sitzen, genießen wir in Grasse, Südfrankreich, „la belle vie“. Ein Kopfsprung ins französische Leben! Nach dem Start um 7:00 Uhr kommen wir um halb zwei in Nizza an. Dort übernimmt Madame Morel, eine schnell sprechende Englischlehrerin, und fährt uns in einem Minibus nach Grasse. Nach der abenteuerlichen Fahrt checken wir im Hotel ein – Deko-Überfluss und Baustellenlärm inklusive. Die Zimmer sind sauber, mit Balkon, aber direkt an der Hauptstraße.
Am nächsten Morgen geht es zu den Praktikumsstellen – zu Fuß, da wegen der olympischen Flamme keine Busse fahren. Etwas nervös verteilen wir uns auf Biomarkt, Baumarkt, Kindergarten und verschiedene Geschäfte. Mit unseren holprigen Französischkenntnissen schlagen wir uns durch.
Nach Feierabend heißt es entspannen, bevor wir essen gehen – meistens gut, bis wir auf eigene Faust ein vietnamesisches Restaurant testen. Nach zwei Stunden Warten und fadem Essen hätten wir lieber auf den Tipp der Lehrerin hören sollen.
Am Wochenende gibt’s Action: Am Samstag Küstenwanderung in Antibes mit Badestopp – leider endet der für zwei Mitschüler im Krankenhaus. Der Rest des Kulturprogramms wird gestrichen: Strandtag! Sonntag dasselbe in Cannes, dazu Shopping, dann Rückfahrt und Besuch der Parfümerie Fragonard.
In der zweiten Woche läuft alles einfacher. Man kennt die Wege, versteht die Kollegen besser und spart beim Essen – mit zwielichtigem 1,50-€-Eis von einem Verkäufer mit einem Zahn. Stracciatella ist die einzige gute Sorte.
Am Ende fällt der Abschied schwer. Trotz Schwierigkeiten möchte niemand die Erfahrung missen.
Das Learning: Es lohnt sich, Neues zu wagen – und manchmal auf die Lehrerin zu hören. Nach einem holprigen Rückflug und einem Endspurt sitzen wir schließlich wieder in Ingolstadt. Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder viele tolle Eindrücke gewinnen können und die deutsch-französische Partnerschaft leben.
Text und Bilder: Lorenz Schlungerer, FIW12d, StRin Lorena Harfold

Auslandspraktikum in Angers (Frankreich):
Zusammen mit unserer Begleitlehrkraft für die erste Woche, Frau Finger, trafen wir, acht Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtungen Internationale Wirtschaft, Wirtschaft, Sozialwesen und Technik, uns am Ingolstädter Hauptbahnhof. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass der erste Zug Verspätung hatte und wir dadurch den Anschlusszug in München verpassen würden. Glücklicherweise erklärten sich unsere Eltern spontan bereit, uns mit dem Auto zum Münchner Hauptbahnhof zu bringen.
Von dort aus verlief die Reise planmäßig mit dem TGV nach Paris. Während der Busfahrt vom Gare de l’Est zum Bahnhof Montparnasse konnten wir bereits erste Eindrücke der französischen Hauptstadt sammeln. Nach einer weiteren eineinhalbstündigen Zugfahrt erreichten wir schließlich unser Ziel: das wunderschöne Angers im Westen Frankreichs. Dort bezogen wir unsere Zimmer in einem modernen Hotel in Bahnhofsnähe. Das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen, und sogar ein Fitnessraum stand u
ns zur Verfügung, den wir gerne nutzten.
Am ersten Abend erkundeten wir gemeinsam mit Frau Finger die Stadt und ließen den Tag bei einem Restaurantbesuch mit französischen Galettes – herzhaft gefüllten Crêpes aus Buchweizenmehl – ausklingen, die uns sehr gut schmeckten.
Mit einer gewissen Aufregung starteten wir in unseren ersten Praktikumstag. Unsere Einsatzstellen waren vielfältig: ein Hotel, ein Unverpacktladen, ein Supermarkt, HEMA, Jour de Fête, zwei Kindertagesstätten und ein Metallbaubetrieb. Den Weg dorthin bewältigten wir jeweils eigenständig mit Bus oder Straßenbahn. In allen Betrieben wurden wir herzlich empfangen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen begegneten uns offen und freundlich, sodass wir auch sprachliche Hürden gut überwinden konnten.
Am Freitagabend reiste unsere Begleitlehrkraft für die zweite Woche, Frau Schmidbauer, an. Den darauffolgenden Samstag verbrachten wir gemeinsam im Freizeitpark „Puy du Fou“ in Les Epesses, einem historischen Themenpark mit beeindruckenden Shows und Attraktionen. Das vielseitige Programm und das sonnige Wetter machten den Ausflug zu einem echten Highlight. Am Abend genossen wir ein gemeinsames Abendessen, bevor Frau Finger am Sonntagvormittag die Heimreise antrat. Den restlichen Sonntag nutzten wir in Kleingruppen: Wir gingen Eis essen oder unternahmen einen Ausflug zur Burg von Angers.
Die zweite Woche verging wie im Flug. Wir die Heimreise nach Ingolstadt an und diesmal verlief alles reibungslos. Auf dem Weg zum Gare de l’Est hatten wir noch Gelegenheit, mit der Pariser Metro zu fahren.
Insgesamt war das Praktikum eine großartige Erfahrung. Es bot uns die Möglichkeit, Berufspraxis im Ausland zu sammeln, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern und in eine neue Kultur einzutauchen. Besonders genossen haben wir die gemeinsamen Abende in der Gruppe – bei guten Gesprächen, Gesellschaftsspielen und viel Lachen. Es war eine bereichernde Zeit, die wir nicht so schnell vergessen werden.
Text: Paulina Gaube, FIW11f
Bilder: StRin Stefanie Schmidbauer
Auslandspraktikum in Alicante:

Auslandspraktikum in Kroatien:
Im Rahmen eines Auslandspraktikums reisten wir nach Čakovec in Kroatien, um internationale Berufserfahrungen zu sammeln und die kroatische Kultur kennenzulernen. Nach der Anreise wurden wir herzlich empfangen und konnten uns schnell einleben.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch unserer Partnerschule, der Wirtschafts- und Handelsschule Čakovec. Der freundliche Empfang, die musikalischen Beiträge des Schulchors sowie die Reden der kroatischen Schülerinnen und Schüler auf Deutsch hinterließen einen bleibenden Eindruck. Bei einer Schulführung und gemeinsamen Gesprächen erhielten wir spannende Einblicke in das kroatische Schulsystem und knüpften schnell neue Kontakte.
Im Anschluss begann das Praktikum in unseren individuell ausgewählten Unternehmen. Dort wurden wir offen aufgenommen und in unsere Aufgabenbereiche eingeführt. Die Arbeit ermöglichte uns wertvolle Einblicke in betriebliche Abläufe und bot zugleich die Chance, unsere fachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.
Neben dem Praktikum blieb Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Wir nahmen am Deutsch- und Englischunterricht teil, erkundeten die Stadt Čakovec und unternahmen einen Ausflug nach Varaždin. Ein besonderes Naturerlebnis war der Besuch der Plitvicer Seen mit ihren beeindruckenden Wasserfällen und Wanderwegen sowie ein Abstecher in das historische Dorf Rastoke.
Das Auslandspraktikum in Kroatien war für uns eine bereichernde Erfahrung. Neben neuen fachlichen Erkenntnissen nahmen wir viele kulturelle Eindrücke, neue Freundschaften und unvergessliche Erinnerungen mit. Unser Dank gilt den begleitenden Lehrkräften, unserer Schule und Erasmus+ für die Unterstützung und die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen.
Text: Ivana, Maxi, Nico, Elisa, Rebecca, Carolin, Charlotte und Laura
Bilder: StR Stefan Bacani
DKMS-Schulsiegel: Auszeichnung für lebensrettendes Engagement
Wir blicken stolz auf die DKMS-Registrierungsaktion unserer Schule am Weihnachtsbasar, den 15.12.25, zurück. In Kooperation mit der Fachschaft Religion und Ethik sowie der Fachschaft Gesundheit, Biologie und Chemie führten engagierte Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren Schulsanitätern in einem festlich geschmückten Klassenzimmer die Aktion durch. Sie informierten die Besucherinnen und Besucher durch aktive Gespräche und anschauliche Informationsplakate über Leukämie, ihre Folgen und die lebensrettende Bedeutung einer Stammzellspende.
Im Fach Spektrum der Gesundheit erhielten die Lernenden bei Frau Leyh und Frau Reich fundierten fachlichen Input zur Erkrankung Leukämie sowie zur Knochenmark- und Stammzellspende. Außerdem lernten sie, wie ein Zellabstrich an der Wangenschleimhaut professionell und hygienisch durchgeführt wird, um die Besucher dabei zu unterstützen.
Begleitend dazu setzten sich die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Religionslehre und Ethik mit den moralischen Fragen einer Spende auseinander. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten über gelebte Solidarität und die ethische Verantwortung für das Leben anderer. Dabei standen das Gebot der Nächstenliebe sowie die philosophische Frage im Mittelpunkt, wie das eigene Handeln Mitmenschen Hoffnung schenken kann. Durch diese fächerübergreifende Vorbereitung wurde medizinisches Wissen mit einer bewussten ethischen Einstellung verknüpft.
Wie dringlich dieses Engagement ist, zeigen die Zahlen: Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. In Deutschland erkranken Schätzungen zufolge jährlich rund 1.200 Kinder daran. Für viele Betroffene ist eine Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung – etwa 60 bis 70 Prozent können dadurch gerettet werden. Diese Zahlen machten uns die enorme Verantwortung und den Bedeutung unserer Aktion bewusst.
Als besondere Anerkennung für dieses außerordentliche Engagement wurde unserer Schule das DKMS-Schulsiegel verliehen. Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, da sie den Einsatz unserer Schulfamilie würdigt und zeigt, wie wichtig gesellschaftliches Engagement ist. Wir hoffen sehr, dass unsere Aktion dazu beigetragen hat, Leben zu retten und den Gemeinschaftssinn über die Schulgrenzen hinaus zu stärken.
Text und Bilder: StRin Julia Reich und StR Philipp Wallner
Ein märchenhafter Weihnachtsbasar:
Am 15. Dezember wurde die FOSBOS in Ingolstadt für einen Tag zu einem Ort voller Weihnachtsstimmung.
Unter dem Motto „Märchen und Sagen“ sorgte der diesjährige Weihnachtsbasar nicht nur für weihnachtliche Atmosphäre im Schulhaus, sondern zeigte auch, wie viel die Schulgemeinschaft gemeinsam auf die Beine stellen kann. Schon beim Betreten des Schulgeländes fielen die vielen liebevoll gestalteten Stände ins Auge, die von den einzelnen Klassen passend zum Motto gestaltet wurden. So trugen die Stände kreative Namen wie zum Beispiel „Alice im Lottoland“ oder „Dosenröschen“ und griffen bekannte Märchen und Sagen auf.
Das Angebot war dabei breit gefächert: Von internationalen Speisen aus verschiedenen Kulturen über frisch gemachte Crêpes bis hin zu selbst gebackenem Kuchen war wirklich für jeden etwas dabei. Auch für Kreative war einiges geboten. In einem Bastel-Workshop konnten weihnachtliche Dekorationen wie Armbänder gestaltet werden, während die Fotostation dazu einlud, lustige Erinnerungsfotos mit Freundinnen und Freunden zu machen. Besonders war zudem der Stand der DKMS, an dem über die Möglichkeit der Registrierung als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender informiert wurde. Damit wurde deutlich, dass es beim Weihnachtsbasar nicht nur ums Essen und Verkaufen ging, sondern auch darum, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen.
Neben dem vielfältigen Angebot stand vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt: Die gesamten Einnahmen des Basars werden an das Frauenhaus in Ingolstadt gespendet. Damit setzte die Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen, dass Engagement, gegenseitige Wertschätzung und Zusammenhalt gerade in der Weihnachtszeit eine große Rolle spielen. Der Weihnachtsbasar an der FOSBOS wird vielen sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben.
Text: Vieting Rebecca (FIW12b)
Bilder: StRin Marieluise Schneider