VOR ORT: Lehramtsbotschafter informieren über den Lehrerberuf
Erneut durften wir Lehramtsbotschafterinnen und Lehramtsbotschafter bei uns begrüßen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung „VOR ORT. Werde Lehrkraft in Bayern – gestalte die Zukunft!“ erhielten unsere Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten des Lehramtsstudiums und in den abwechslungsreichen Beruf der Lehrkraft.
Vorgestellt wurden die folgenden Schularten:
- Lehramt an Grund- und Mittelschulen
- Lehramt an Realschulen
- Lehramt an Gymnasien
- Lehramt an beruflichen Schulen
- Lehramt für Sonderpädagogik
Die Botschafterinnen und Botschafter berichteten aus erster Hand über ihren Studienalltag, die unterschiedlichen Ausbildungswege sowie über die vielfältigen Aufgaben und Chancen im Lehrerberuf. Dabei wurde deutlich, wie wichtig pädagogisches Geschick, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind.
Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Schülerinnen und Schüler, die bereits fest entschlossen sind, ein Lehramtsstudium aufzunehmen, als auch an Jugendliche, die sich sozial engagieren und gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Besonders angesprochen wurden außerdem Schülerinnen und Schüler, für die ein sozialer Studiengang infrage kommt und die den Lehrerberuf bisher vielleicht noch nicht in Betracht gezogen hatten.
Durch persönliche Gespräche und anschauliche Erfahrungsberichte konnten viele Fragen beantwortet und neue Perspektiven eröffnet werden. Vielleicht wurde bei der einen oder dem anderen Interesse an einem Beruf geweckt, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Zukunft junger Menschen aktiv mitgestaltet.
Bild: Logo der Projekts: abrufbar unter: https://www.lehrer-werden.bayern/
Zu Besuch im Residenztheater in München
Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klassen der FOSBOS Ingolstadt besuchten das Residenztheater in München, um das traditionsreiche Volksstück „Der Brandner Kaspar“ zu erleben. Grundlage der Inszenierung bildet die bekannte Erzählung von Franz von Kobell, die in eindrucksvoller Weise auf die Bühne gebracht wurde.
Im Mittelpunkt steht der eigenwillige und zugleich lebensfrohe Brandner Kaspar, verkörpert von Sigi Zimmerschied, der sich selbst dem leibhaftigen Tod, dem Boandlkramer, widersetzt. Mit feinem Gespür für Sprache und Charakterzeichnung gelingt es der Inszenierung, die Geschichte des bayerischen Sturschädels ehrlich, berührend und zugleich humorvoll zu erzählen – ohne dabei in Sentimentalität zu verfallen.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich durchweg beeindruckt von den schauspielerischen Leistungen sowie von der gelungenen Verbindung aus Komik und existenzieller Tiefe. Der Theaterbesuch eröffnete einen lebendigen Zugang zur Literatur und regte zugleich zur Auseinandersetzung mit eigenen Lebensvorstellungen, Werten und der Endlichkeit des Lebens an.
Text und Bilder: StR Julia Reich
Eine Reise in die britische Metropole
Für 18 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse sowie Frau Finger und Frau Frey lautete das Motto: „London calling!" Unsere Studienfahrt führte uns in die pulsierende Hauptstadt Großbritanniens, wo spannende Tage voller Eindrücke, Erlebnisse und neuer Erfahrungen auf uns warteten.
Kaum angekommen, stürzten wir uns ins Londoner Leben. Die berühmte Underground brachte uns zu den Highlights der Stadt: Big Ben, Buckingham Palace oder der Sky Garden standen ganz oben auf unserer Liste. Aber auch andere Ecken, wie der Camden Market oder Greenwich, wurden von uns neugierig erkundet. Im Tate Modern durften wir im Rahmen eines Workshops moderne Kunst genauer kennenlernen. Wir besuchten außerdem das Natural History Museum, bestaunten das Science Museum und machten einen Abstecher in die National Gallery.
Und die Abende ließen wir gemeinsam in Pubs und im Hostel ausklingen.
Am Freitagmittag hieß es dann Abschied nehmen von London – mit vielen Bildern, einigen Souvenirs und vor allem unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck.
Text und Bilder: StR Teresa Frey
Bericht über den Expertenvortrag von Tina Hubrich zum Thema Organspende
Die 12. Klasse hatte im evangelischen Religionsunterricht von Frau Scharfe die Gelegenheit, einem Vortrag von Tina Hubrich beizuwohnen. Frau Hubrich ist ehrenamtlich bei den Johannitern engagiert, u.a. als Fahrerin für Organtransporte. Dieser Vortrag fügt sich nahtlos in das Unterrichtsthema 12.3_Lebenswert des LehrplanPlus ein, dessen Ziel es ist, Schüler in die Lage zu versetzen, ethische Streitfragen kompetent zu debattieren.
Frau Hubrich begann mit einer Einführung in die Grundproblematik der Organspende in Deutschland, indem sie die Diskrepanz zwischen der Zahl der Organspender und jenen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, thematisierte. Ein besonderes Augenmerk ihres Vortrags lag auf ihrer Tätigkeit als Fahrerin, bei der sie lebensrettende Organe in kürzester Zeit von einem Ort zum anderen transportiert. Diese Transporte sind entscheidend, um die knappe Zeitspanne optimal zu nutzen, in der Organe nach der Entnahme transplantiert werden müssen.
Durch ihre detaillierte Beschreibung der logistischen Herausforderungen und emotionalen Erlebnisse während dieser Einsätze vermittelte Frau Hubrich den Schülern eindrucksvoll, welchen Beitrag die ehrenamtlichen Helfer zu diesem lebensrettenden Prozess leisten. Sie schilderte, wie eine reibungslose und schnelle Überführung von Organen zentral für den Erfolg der Operationen ist und wie wichtig es ist, in solchen Momenten Verantwortung und Präzision zu zeigen. Ihre persönliche Motivation, als Fahrerin tätig zu sein, verdeutlichte sie durch Erzählungen, in denen sie die immense Dankbarkeit von Empfängern und deren Angehörigen beschrieb.
Der Vortrag verknüpfte die theoretische Grundlage der Organspende mit ethischen und religiösen Fragestellungen, die im Unterricht behandelt werden. Themen wie Autonomie, Menschenwürde und das Verständnis von Leben und Tod wurden diskutiert. Frau Hubrich beantwortete zahlreiche Fragen der Schüler, wobei sie auf ethische Überlegungen einging, die mit ihrer Tätigkeit verbunden sind, wie etwa die Vorbereitung auf den psychischen Druck und die Verantwortung, die mit jedem Transport einhergeht.
Diese facettenreiche Betrachtung der Organspende und des damit verbundenen ethischen Diskurses bietet den Schülern wertvolle Einsichten und fördert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Der LehrplanPlus zielt darauf ab, eine tiefere Reflexion über ethische Streitfragen zu fördern, und Frau Hubrichs Erfahrungen trugen dazu bei, diese Themen lebendig und praxisnah zu machen.
Insgesamt war der Vortrag von Tina Hubrich ein prägender und lehrreicher Bestandteil des Unterrichts und ermutigte die Schüler, sich eingehend mit den moralischen Dimensionen der Organspende auseinanderzusetzen. Die Schüler verließen den Vortrag mit einem besseren Verständnis für die Bedeutung von Organspende und der Rolle, die ehrenamtliche Helfer wie Frau Hubrich dabei spielen.
Text und Bilder: Larissa Scharfe, OStRin

Besuch der Ausstellung „Anssichtssache“ im Medizinhistorischen Museum Ingolstadt
Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts zum Thema Menschenwürde besuchten zwei Kurse der FOS12 mit Frau Scharfe die Ausstellung „Ansichtssache“ im Medizinhistorischen Museum Ingolstadt. Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung sind menschliche Präparate, die historische Praktiken der Medizin veranschaulichen. Dies eröffnete den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie in verschiedenen Epochen mit dem menschlichen Körper umgegangen wurde und inwiefern dabei die Würde des Einzelnen gewahrt oder verletzt wurde.
Die teils herausfordernden Exponate regten die Klasse dazu an, über heutige ethische Standards nachzudenken und historische Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Besonders bemerkenswert war die Erfahrung, wie unterschiedlich die Betrachtung eines Präparats ausfallen kann – je nachdem, ob der Fokus etwa auf wissenschaftlicher Neugier, gesellschaftlichen Normen oder dem Respekt vor den Verstorbenen liegt.
Im Anschluss an den Rundgang nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil. Dort schlüpften sie in verschiedene Rollen und bewerteten die Ausstellung aus rechtlicher, wirtschaftlicher, ethischer und moralischer Perspektive. Diese multiperspektivische Betrachtung förderte nicht nur das Verständnis für die komplexen Herausforderungen moderner medizinethischer Diskussionen, sondern zeigte auch, dass die Wahrung der Menschenwürde stets von verschiedenen Interessen und Blickwinkeln beeinflusst wird.
Am Ende des Workshops wurde deutlich, dass der Besuch weit über eine reine Museumsführung hinausging: Die Schülerinnen und Schüler gewannen ein vertieftes Bewusstsein dafür, wie wichtig eine verantwortungsvolle und sensible Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Geschichte ist – sowohl in der Medizin als auch im gesellschaftlichen Miteinander.
Text und Bild: Larissa Scharfe, OStRin
Bildung für nachhaltige Entwicklung:
Rückblick auf die Nachhaltigkeitsausstellung
Im Rahmen des Weihnachtsbasars gestaltete das Team "Umweltschule" einen thematischen Ausstellungsraum, der Besucherinnen und Besucher zur Auseinandersetzung mit zentralen Fragen nachhaltiger Entwicklung einlud. Engagierte Schülerinnen und Schüler übernahmen die Betreuung des Standes und ermöglichten einen lebendigen Austausch aus Information, Dialog und aktiver Beteiligung.
Nachhaltigkeitstag und fachlicher Austausch
Ein Schwerpunkt der Ausstellung lag auf der Aufarbeitung des Nachhaltigkeitstags im Juli 2025. Der Stand entwickelte sich zu einem Ort intensiver Gespräche, an dem die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten unserer Schule sichtbar wurden. Thematisch standen dabei im Mittelpunkt:
Mitmachen und Mitgestalten
Mit der Aktion „Klimawimpel“ von missio wurde ein interaktives Element eingebunden. Besucherinnen und Besucher hielten ihre Wünsche, Ideen und Visionen zum Klimaschutz auf Klimakärtchen fest. Zusammengefügt zu symbolischen Wimpeln machten sie die Anliegen unserer Schulgemeinschaft sichtbar.
Dank und Anerkennung
Der Erfolg der Nachhaltigkeitsausstellung ist vor allem dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Schülerinnen und Schüler zu verdanken. Wir danken den Lehrkräften des Arbeitskreises Nachhaltigkeit für die Planung und Organisation.
Mit dieser Ausstellung wurde das Profil unserer Schule als Ort verantwortungsvollen Handelns und nachhaltiger Entwicklung weiter gestärkt.
Text und Bilder: StR Philipp Wallner

Auf den Spuren von „Laudato Si" - zu Gast beim Bistum Eichstätt
Die Schülerinnen des Seminars „Laudato Si’“ besuchten gemeinsam mit ihrem Lehrer, Herrn Wallner, das Ordinariat Eichstätt, um Einblicke in die Strukturen und die Nachhaltigkeitsarbeit des Bistums zu gewinnen.
Zu Beginn führte die Nachhaltigkeitsreferentin Frau Amon die Gruppe durch die Innenstadt von Eichstätt und machte einen kurzen Abstecher zum sanierten Dom. Anschließend erhielten die Schülerinnen einen Überblick über die zentralen Abteilungen des Ordinariats – vom Rechenzentrum über das Bischofshaus bis hin zur Schulabteilung –, die alle in unmittelbarer Nähe zueinander liegen.
In der Umweltabteilung lernte die Gruppe das Umweltteam kennen und erfuhr, dass die Arbeit nach EMAS-Standards zertifiziert ist und regelmäßige Nachhaltigkeitsaudits umfasst. Der emeritierte Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatte hierfür die Grundlagen gelegt und das Thema Nachhaltigkeit von Anfang an gefördert. Frau Amon überreichte den Schülerinnen ein Exemplar der Enzyklika Laudato si’ und erläuterte deren zentrale Botschaft: Die Bewahrung der Schöpfung richte sich an alle Menschen, nicht nur an Katholiken. Im Anschluss konnten die Schülerinnen gezielte Fragen stellen und erhielten wertvolle Impulse sowie Hintergrundinformationen für ihre Seminararbeiten.
Ein besonderes Highlight war das persönliche Gespräch mit dem ständigen Vertreter des Diözesanadministrators Michael Alberter und Amtschef Thomas Schäfers sowie Frau Amon. Im kleinen Kreis diskutierten die Schülerinnen ökonomische und ökologische Fragestellungen. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Maßnahmen in den Pfarreien oft herausfordernd sind, da diese häufig autonom sowie ehrenamtlich organisiert sind und zudem der Denkmalschutz eine der größten Hürden darstellt. Dennoch zeigen Beispiele wie der Umstieg auf Ökostrom, dass Veränderungen möglich sind, wenn gemeinsam gehandelt wird.
Die Exkursion hat gezeigt: Nachhaltigkeit ist kein abstraktes Konzept, sondern gelebte Verantwortung. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Ordinariat für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke.
Text und Bilder: StR Philipp Wallner
Rückblick auf den digitalen Adventskalender: Ein Fenster zur Schulgemeinschaft
Im Schuljahr 2025/2026 etablierte sich der digitale Adventskalender erneut als wertvoller Ruhepol inmitten der oft turbulenten Vorweihnachtszeit. Pünktlich öffnete sich täglich ein virtuelles Türchen, das die gesamte Schulfamilie über die Plattform schul.cloud mit Impulsen zum Innehalten, Staunen und Reflektieren versorgte.
Charakteristisch für dieses Projekt war der interreligiöse und fachübergreifende Ansatz, der individuelle Einblicke in die Vielfalt unserer Fachschaften bot. Das Spektrum reichte von humorvollen Memes und Rätseln über nachhaltige Dekorationsvorschläge bis hin zu naturwissenschaftlichen Fun-Facts. Auch kreative Bastelanleitungen, Achtsamkeitsübungen sowie Reflexionsimpluse fanden ihren Platz. Zu den besonderen Höhepunkten zählten in diesem Jahr die beliebten Musikschnipsel-Rätsel sowie das bereits als „legendär“ geltende Flötenvideo der Schülerzeitung – jeder einzelne Beitrag stellte ein liebevoll gestaltetes Türchen dar, das den Schulalltag bereicherte.
Ein Projekt dieser Größenordnung lebt vom Mitmachen: Ein aufrichtiger Dank gilt daher allen Akteuren, die den Kalender mit Leben gefüllt haben. Dies umfasst die engagierten Schülerinnen und Schüler der SMV ebenso wie die Lehrkräfte der verschiedenen Fachbereiche, die Schulleitung und die Verwaltung. Ein besonderes Dankeschön gebührt zudem den zahlreichen Abonnentinnen und Abonnenten des Kanals. Trotz der notwendigen freiwilligen Einschreibung in den spezifischen Channel fand das Angebot breite Resonanz. Mit der Nutzung dieses digitalen Formats ging zudem ein wertvoller pädagogischer Nebeneffekt einher: Die aktive Auseinandersetzung mit der Plattform förderte ganz nebenbei die Medienkompetenz innerhalb der Schulfamilie.
Längst hat sich der digitale Adventskalender von einer schönen Tradition zu einem lebendigen Ausdruck unserer Schulgemeinschaft entwickelt. Wir hoffen sehr, dass die täglichen Impulse allen Teilnehmenden Freude bereitet haben, und blicken bereits mit großer Erwartung auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr.
Text und Bilder: StR Philipp Wallner