It’s not so dull in Hull

Wir sind die Auserwählten, die die spannende Reise nach England im Rahmen des Auslandspraktikums antreten durften. Als Sechsergruppe plus Lehrkraft trafen wir uns um vier Uhr morgens am Nordbahnhof und verabschiedeten uns von unserer Heimat, denn für die darauffolgenden zwei Wochen war Kingston upon Hull unser Zuhause. Am nächsten Morgen machten wir uns schließlich alle zusammen auf dem Weg zu Siemens Gamesa. Dort werden Rotorblätter für Offshore Windkraftanlagen hergestellt. Am Empfang wurden wir freundlich begrüßt und bekamen unsere Ausstattung, die Sicherheitsschuhe, Schutzbrille und Warnweste beinhaltete. Nachdem wir einer Sicherheitsbelehrung unterwiesen wurden, machten wir uns auf den Weg in das Werk von Siemens Gamesa. Wir durften hautnah miterleben, wie die Rotorblätter entstehen, wie man sie repariert und wir hatten sogar die Möglichkeit, in ein fast fertiges Rotorblatt zu steigen. Als wir in diesem Rotorblatt standen, ist uns erstmals bewusst geworden, wie groß diese eigentlich sind und wie faszinierend die Technik für die Herstellung der Rotorblätter ist. Nach unserer umfangreichen Führung wurden wir zur Kantine gebracht, in der wir uns stärken konnten. 
 
Nachdem wir unser erstes Mittagessen zu uns genommen haben, wurden wir in die einzelnen Bereiche eingeteilt. Vier von uns sechs Schülern besuchen den Wirtschaftszweig und wurden deswegen der Verwaltung zugeteilt. Dort erhielten wir eine Einweisung in die finanzielle Organisation des Unternehmens und konnten erste Kontakte zu den Mitarbeitern aufbauen. Im Laufe der beiden Wochen wurden wir auf die verschiedenen Abteilungen, wie zum Beispiel Finanzen oder Kommunikation, aufgeteilt, wobei wir diese jeden Tag wechselten. 
 
Die zwei Schüler vom Technikzweig sind zwei Studenten, die ihr Semesterpraktikum bei Siemens Gamesa absolvieren, zugeteilt worden. Unsere erste Aufgabe bestand darin, eine Bedienungs- und Sicherheitsanweisung anschaulich zu erstellen, um eine Prozessoptimierung zu erhalten. Des Weiteren wurde eine Checkliste angefertigt, mit der die Mitarbeiter von Siemens Gamesa kontrollieren können, ob die Anweisungen eingehalten werden. Außerdem durften wir in der ersten Woche eine Tabelle über einzelne Rotorblätter und einen zusammenfassenden Bericht hierzu erstellen. 
 
Doch nicht nur während der Arbeit waren wir ausreichend beschäftigt. In unserer Freizeit besuchten wir das Streetlife Museum und erkundeten die Einkaufsstraßen. Bowling, ein Spieleabend und der Besuch von Restaurants waren natürlich auch ein Teil unserer Abendplanung. Am Wochenende sahen wir uns „The Deep“ an, das ein riesiges Aquarium ist, in dem alle möglichen Meeresbewohner leben. Außerdem fuhren wir mit dem Zug zu der wunderschönen Stadt York. Zwei Besuche in örtlichen Pubs durften natürlich auch nicht fehlen. 
 
Nach zwei Wochen unseres Praktikums lässt sich auf jeden Fall sagen, dass wir unvergessliche Erfahrungen sammeln konnten und wir sehr froh darüber sind, diese Chance bekommen zu haben. Doch das Wichtigste ist dabei, dass man durch das Anwenden der englischen Sprache im Alltag und das Arbeiten in einem fremden Land sich selbst entwickeln kann.
 
Nina Stempfle (FT11a)
Susanne Lehmeier (FW11a)


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