EU-Verordnung zum Ausbau der Jugendbeschäftigung

Die planspielerprobten Schülerinnen und Schüler der FIW13 wagten sich in diesem Schuljahr bei Frau Funk daran, den Weg einer EU-Verordnung auf vereinfachte Weise zu simulieren. Hierfür nahmen sie die Rollen von EU-Kommissaren und Ministerräten ein. Jede und jeder vertrat in dieser Runde ein europäisches Land, für das sie bzw. er sich argumentativ einsetzen sollte. Punkt für Punkt diskutierten die „Ministerräte“ leidenschaftlich den von den Kommissaren Ill und Kaczynski vorgelegten Vorschlag über ein europaweites Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit. Die Ratsvorsitzende Lisa Kolar hatte alle Hände voll zu tun, um die Argumentation zielführend zu lenken, zeitlich zu begrenzen und ergebnisorientiertes Vorgehen anzumahnen. 

Es war für die Klasse eine interessante Erfahrung, wieviel Einsatz es erfordert, beim Ringen und Feilschen um diverse Prozentsätze und Formulierungen die Wünsche des Herkunftslandes (in der Rolle vorgegeben) zu vertreten. Darüber hinaus erfuhr die Klasse auf diese Weise nachdrücklich, was es bedeutet, eine doppelte Mehrheit auf EU-Ebene herbeizuführen, damit eine Verordnung in Kraft treten kann. Es reichte nicht aus, dass die Mehrheit der Länder für einen spezifischen Aspekt eintrat, diese Länder mussten zudem 65% der EU-Bevölkerung repräsentieren. Erst wenn diese beiden Vorgaben erfüllt waren, konnte über den nächsten Absatz debattiert werden.

Nichtsdestotrotz präsentierte der „Ministerrat der FIW“ nach zwei Lesungen einen detailgenauen Vorschlag zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa, der weit über den der Kommission hinausging. Ein Lob an die Klasse!

Frau Funk,
FIW13 
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